Untreue und Betrug

Bestätigt: Ex-Hypo-Chef Tilo Berlin muss in Haft

Kärnten
10.02.2022 10:59

Bisher ist Ex-Hypo-Chef und Finanz-Tycoon Tilo Berlin im Bankenskandal noch halbwegs verschont geblieben - im Gegensatz zu seinem Vorstandskollegen Wolfgang Kulterer, der zu knapp zehn Jahren Haft verurteilt worden ist und etliche davon auch schon verbüßt hat. Jetzt hat es in der Causa um die sogenannte Fairness Opinion letztlich aber auch Berlin erwischt ...

Das bestätigt Elisabeth Dieber vom Oberlandesgericht Graz: „Seiner Berufung im jüngsten Hypo-Prozess wurde nicht Folge gegeben, die Zusatzstrafe von 34 Monaten unbedingt sind bestätigt.“ Berlin ist somit rechtskräftig wegen Untreue und Betrugs verurteilt, weil mit Scheinrechnungen Kosten von 3,8 Millionen Euro abgewälzt wurden.

Berlin muss sich in der Justizanstalt Klagenfurt einfinden, vermutlich wird er dann verlegt. (Bild: Alexander Schwab)
Berlin muss sich in der Justizanstalt Klagenfurt einfinden, vermutlich wird er dann verlegt.

Promi-Banker verurteilt
„Die Aufforderung zum Haftantritt ist bereits zugestellt worden“, so Christian Liebhauser vom Landesgericht Klagenfurt. Neben Berlin wurde auch Ex-Hypo-Boss Josef Kircher neuerlich verurteilt, dem zudem eine bedingte Haftentlassung vom OLG gestrichen wurde.

Lediglich der Drittangeklagte, Heinrich Pecina, ein Wiener Investmentbanker, hatte Glück. „Seine bedingte Strafe wurde weiter herabgesetzt“, so Dieber. 

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