Nachdem der erfahrene Brandsachverständige Walter Kittl bereits vergangene Woche eine „subjektive Zündquelle“ vermutet hat, liefert das fertige Gutachten nun neue Informationen.
Demzufolge dürfte der Brand, durch den 30 Menschen vorübergehend ihr Zuhause verloren haben, nicht fahrlässig, sondern bewusst gelegt worden sein. Spuren von Brandbeschleunigern wurden nicht gefunden.
Bettzeug in Flammen
Ausgegangen sei das Feuer, so Kittl, vom Bettzeug jenes Somaliers, der in derselben Nacht noch Passanten mit einem Messer attackiert hatte und anschließend von Polizisten angeschossen wurde. Indizien für eine fahrlässige Verursachung fehlen. Denn: Der Mann wies weder eine Rauchgasvergiftung, noch Brandverletzungen auf.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Somalier nun wegen Brandstiftung, versuchter Körperverletzung und versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt. Er sitzt weiterhin in Untersuchungshaft.
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