Steuerungen fehlen

Chip-Mangel verzögert Neustart im Fischer-Ski-Werk

Nach dem Großbrand im Herbst 2020 wurden in Europas größtem Ski-Werk zuerst die Reste der alten Halle abgetragen. Nach acht Monaten Bauzeit ist der Standort in der Ukraine im November wieder aufgebaut. Trotzdem ist der Neustart in der Produktion von Fischer ins Stocken geraten. Grund: die weltweite Elektronikteile-Krise...

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Im Stammwerk in Ried im Innkreis wurden Mitarbeiter aufgebaut und zusätzliche Schichten angesetzt, um alle Kräfte und Reserven in der Produktion zu mobilisieren - so schaffte es Fischer Sports, trotz des Totalausfalls der Skiproduktion in der Ukraine seit Oktober 2020 durch die vergangenen Monate zu kommen.

Nun aber sorgt die weltweite Elektronikteile-Krise für Kopfweh beim Sportartikelhersteller aus dem Innviertel. Grund: Schon seit dem Ende des Vorjahres hätte mit dem Hochfahren der Ski-Herstellung in Mukatschewo begonnen werden können. Das ging aber nicht, weil der Chip-Mangel verhindert, dass die notwendigen Produktionsanlagen in Betrieb genommen werden können - die Elektronikteile für deren Steuerungen fehlen.

„Wir sind etwas in Verzug, weil wir voll von der Chip-Knappheit betroffen sind“, bestätigt Fischer-Geschäftsführer Franz Föttinger. Im Laufe des Februars soll nun schrittweise die Produktion für Alpin- und Langlauf-Skier anlaufen. „Die Kollektion 2022/23 entsteht bereits in der Ukraine“, sagt Föttinger.

Seit dem folgenschweren Feuer, das durch einen elektrischen Kurzschluss ausgelöst worden war, kann Fischer in der Ukraine bislang nur Hockeyschläger und Innenschuhe herstellen.

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