13.12.2021 08:04 |

„Sicherheitsallianz“

Australien und Südkorea vereinbarten Rüstungsdeal

Australien und Südkorea haben ein Rüstungsabkommen mit einem Geschäftswert von einer Milliarde australischen Dollar (635 Millionen Euro) vereinbart. Bei dem vom australischen Premierminister Scott Morrison und dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in unterzeichneten Deal handelt es sich Berichten zufolge um den bisher größten Rüstungsvertrag zwischen Australien und einer asiatischen Nation. Nach Ansicht von Sicherheitsexperten richtet sich die neue Allianz eindeutig gegen die militärische Bedrohung durch China im Indopazifik.

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Unter anderem sieht der Vertrag die Lieferung von selbstfahrenden Artillerie-Haubitzen, Munitionsversorgungsfahrzeugen und Radargeräten durch das südkoreanische Unternehmen Hanwha vor. Außenminister Peter Dutton betonte, die Vereinbarung werde Australiens Feuerkraft und Sicherheit im Indopazifik stärken. Es sei eines von mehreren Projekten, um die australische Armee zu modernisieren und sicherzustellen, dass sie in Zukunft einen Fähigkeitsvorteil behält. Der australische Sender „ABC“ sprach von einem „historischen Vertrag“.

Böses Blut nach geplatztem U-Boot-Deal
Im September hatten die USA, Großbritannien und Australien eine neue „Sicherheitsallianz“ bekannt geben. In dem unter der Abkürzung „Aukus“ bekannten Bündnis soll Australien Zugang zu US-Technik für den Bau und Betrieb von Atom-U-Booten gegeben werden. Dadurch verlor Frankreich ein sicher geglaubtes 56-Milliarden-Euro-Geschäft für U-Boote mit Dieselantrieb für Australien, was in Paris zu wütenden Reaktionen führte. 

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