02.12.2021 09:11 |

Grüner Pass

Italien: 3G-Regel für öffentliche Verkehrsmittel

Im italienischen Nahverkehr wird erstmals die 3G-Pflicht eingeführt, die bereits für Fernstreckenzüge, Fernbusse und Flüge gilt. Fahrkarten für Busse und U-Bahnen müssen künftig Angaben über den Grünen Pass enthalten. Angesichts des Inkrafttretens neuer Corona-Restriktionen am Montag arbeitet die Regierung daran, den schwierigsten Knoten zu lösen, nämlich Kontrollen im Nahverkehr. Das Verkehrsministerium plant, den Corona-Status schon beim Ticketkauf zu überprüfen. 

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„Wir erwägen, in die Datenbank der Nahverkehrsunternehmen Informationen zum Besitz des Grünen Passes zu integrieren“, so Verkehrsminister Enrico Giovannini laut Medienangaben. Der Dialog mit den Nahverkehrunternehmen sei „offen“.

"Dies kann eine außerordentliche Gelegenheit sein, einen Schritt mehr in Richtung elektronisches Ticketing zu unternehmen. Wir wollen die Corona-Krise in eine Chance verwandeln, den Sprung in eine fortschrittliche Wirtschaft zu machen.“ In den Zügen, sowohl im Fern- als auch im Regional- und Interregionalverkehr soll die Bahnpolizei Polfer für die Kontrollen der Grünen Pässe zuständig sein, ebenso wie in den Bahnhöfen.

Mit Montag tritt in Italien die 2G-Regel in Kraft
Der „Super Green Pass“ für Geimpfte und Genesene wird benötigt, um an sozialen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten teilzunehmen. Die 2G-Regel gilt vom 6. Dezember bis zum 15. Jänner auch in sogenannten weißen Zonen mit geringem Corona-Risiko. Zu den betroffenen Aktivitäten gehören der Besuch von Theatern, Kinos, Bars und Restaurants, das Trainieren im Fitnessstudio sowie der Besuch von Schwimmbädern und Sportveranstaltungen im Stadion. 

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