25.11.2021 08:58 |

Regulierung gefordert

Großer Ärger über explodierende Energiepreise

Spürbar teurer wird - wie berichtet - der Strom ab Jänner. Die Landesenergieversorger für Wien, Niederösterreich und Burgenland heben die Preise um 12 bis 13 Euro pro Monat an. Im Jahr sind das mehr als 150 Euro. Die Parteien reagieren auf die Teuerung mit gegenseitigen Schuldzuweisungen.

Dass gerade im Winter und mitten in der Pandemie die Preise nach oben geschraubt werden, stößt allen Parteien sauer auf. ÖVP und FPÖ sehen vor allem die Landesregierung in der Pflicht, hier gegenzuwirken. Das Land müsse günstigen Strom garantieren, so der türkise Parteiobmann Christian Sagartz. Der Gewinn der Energie Burgenland solle in Form von Energiegutscheinen an die Kunden weitergegeben werden.

Preisregulierung verhindert
Bei der SPÖ spielt man den Ball weiter: Es brauche eine staatliche Kostenregulierung. Gerade die ÖVP habe eine solche Regulierung aber auf EU-Ebene verhindert, so Landesgeschäftsführer Roland Fürst. Außerdem sei die Energie Burgenland nach wie vor der günstigste Anbieter.

Von
Burgenland-Krone
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