Am 7. November

Landwirtschaftskammerwahl: Kärntens Bauern wählen

Kärnten
03.11.2021 14:01

Rund 17.000 bäuerliche Betriebe gibt es in Kärnten, bei der Wahl der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer gibt es am Sonntag aber 62.500 Wahlberechtigte. Das liegt daran, dass seit einer vom ÖVP-Bauernbund betriebenen Reform de facto jede auf einem Hof lebende Person wahlberechtigt ist.

Die Reglung lautet: Wahlberechtigt sind neben Landwirt / Landwirtin auch die Eltern, die Gatten, die eingetragenen Partner, die Lebensgefährten, die Kinder, einschließlich Wahl- und Stiefkinder sowie Schwiegerkinder. Dazu kommen Altbauern, Imker, Geflügelhalter, leitende Angestellte eines Betriebes. Bleiben fast nur die Tiere, inklusive Hofhund übrig. Er darf seine Stimme erheben, aber nicht abgeben.

Gewählt werden 36 Mandate, die die Vollversammlung bilden. Vor fünf Jahren hatte der Bauernbund die Absolute krachend verloren, er besetzt „nur“ noch 18 Mandate.

Die Kandidaten
Siegfried Huber folgte Johann Mößler und schlägt seine erste Wahl als Präsident. Manfred Muhr führt die FP-Bauern in die Wahl, Franz Matschek versucht erneut rote Stimmen unter Kärntens Landwirten zu finden.

Marjan Čik ist mit seiner Gemeinschaft der Kärntner Bauern für eine Überraschung gut, die Grünen gehen mit Reinhard Stückler ins Rennen und es gibt die Liste von Heimo Urbas.

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