18.10.2021 13:24 |

Forenecho

„Blackout“: So bereiten sich unsere Leser vor!

Nach dem Stromausfall im burgenländischen Rust am Montagabend wurden auch die Diskussionen in der Bevölkerung rund um dieses Thema wieder lauter. Während ein kleiner Teil bereits auf den Ernstfall vorbereitet ist, scheint sich die Mehrheit erst seit Kurzem mit diesem Thema zu beschäftigen. Auch unser „Krone“-Lokalaugenschein zeigt: Viele Wiener sind noch nicht auf ein Blackout vorbereitet. Wie sich unsere Leser für einen flächendeckenden Stromausfall rüsten, lesen Sie hier!

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines länger andauernden Total-Ausfalls vom Verteidigungsministerium als sehr hoch eingeschätzt wird, musste diese Erfahrung bisher nur ein kleiner Bruchteil unserer Leser machen. Userin Dauer erzählt von einem zwölfstündigen Stromausfall, bei welchem sie mit einem Neugeborenen ohne Wasser und Ofen auf dem Land lebte. Aus Erfahrung meint sie, ein Stromausfall könnte in der Stadt schneller problematisch werden als auf dem Land.

Leserkommentar Icon
Leserkommentare
Benutzer Avatar
DAUER
Wir hatten Mal für ca. 12 Stunden einen Stromausfall.
Damals lebten wir mit einem Neugeborenen in einer Wohnung auf dem Land. Also kein Wasser, keine Ofen usw. Zum Glück stillt ich noch. Dennoch waren 12 Std ziemlich lang. Ein Stromausfall in der Stadt könnte schnell problematisch werden.
19
0


Doch wie bereiten sich unsere Leser genau auf diese Situation vor? Für viele scheint das Anlegen von Essens- und Wasservorräten das A und O an der Sache zu sein. Hero8 hat für den Notfall stets Grundnahrungsmittel sowie Gaskartuschen und eine Wasseraufbereitungsanlage vorrätig. Auch Stilgar ist mit einer gut gefüllten „Speis“ sowie einem eigenen Wald und Brunnen bestens gerüstet.

Leserkommentar Icon
Leserkommentare
Benutzer Avatar
Hero8
Also ich habe immer 10 Gaskartuschen eine Wasser Aufbereitungsanlage , 10 Liter Olivenöl, und 20 Kilo Nudeln Milch Salz und Zucker und 20 Packungen Toilettenpapier für den Notfall stets zuhause!
6
1
Benutzer Avatar
Stilgar
Da haben wir am Land es leichter 🤣
Eigener Wald und Brunnenwasser fürs Heizen und Trinken sowie gut gefüllte Speis mit genug selbstgemachten Speck und Eingemachten 😊
Also so 2-3 Wochen könnten wir auch ohne Strom leben 😆
10
0


Des Weiteren ist sich die „Krone“-Community einig, dass vor allem im Winter das Heizen zu einem größeren Problem werden könnte. Whoever verfügt neben seiner Pellets-Heizung noch über einen Kachelofen und ist somit auch für die kalte Jahreszeit gerüstet.

Leserkommentar Icon
Leserkommentare
Benutzer Avatar
Whoever
Ich bin sehr froh, zusätzlich zur Pellets Heizung einen Kachelofen mein eigen nennen zu dürfen.
13
1
Benutzer Avatar
einfachanders
da ist schnell was zusammen gestellt, Gaskocher, Kerzen, Feuerzeug, poverbank immer voll. Die Gefriertruhe ist ein Problem wenn es 2 Tage dauern würde.
12
4


Am besten ausgestattet scheint definitiv Matheus90 zu sein. Bereits vor einigen Jahren zog er von der Großstadt aufs Land, wo er im Winter mit Holz heizen und mittels PV-Anlage und Notfall-Generator seinen Kühlschrank und Tiefkühler in Betrieb halten kann.

Leserkommentar Icon
Leserkommentare
Benutzer Avatar
Matheus90
auch aus diesem grund habe ich wien vor vielen jahren den rücken gekehrt. wenn mal was "gröberes" passieren sollte in österreich oder europa ist man am land wesentlich besser aufgehoben als in einer großstadt. bei mir im haus kann ich im winter ohne probleme mit holz heizen wenn die gasversorgung ausfallen sollte. wenn ich wasser brauche hab ich im garten einen brunnen mit trinkwasserqualität und wenns keinen strom gibt ist mein nachbar sicher bereit mir von seiner pv-anlage ein verlängerungslabel über den gartenzaun zu reichen das zumindest kühlschrankt und tiefkühler funktionieren und im notfall starte ich meinen kleinen inverter generator. außerdem kann man sich am land im notfall besser verteidigen falls es plünderungen geben sollte in einer stadt wäre man sowas fast hilflos ausgeliefert. ich selbst bin sportschütze mit wbk und sämtliche meiner nachbarn haben den jagdschein also wir könnten uns zumindest eine gewisse zeit gegen übergriffe verteidigen.
11
1


Einige unserer Leser sehen die Verantwortung hier beim Staat und nicht bei der Bevölkerung. Vor allem in städtischen Gebieten kann sich die Eigenversorgung schwierig gestalten, weshalb man hier bereits vorausplanen und entgegenwirken müsse. Besonders in kleinen Wohnungen sei es schwierig, Essensvorräte anzulegen und Gaskocher zu benutzen. Hier wäre externe Hilfe in Form von Essensverteilung unumgänglich.

Leserkommentar Icon
Leserkommentare
Benutzer Avatar
gatschhupfer
Stromabschaltungen oder Ausfälle gibt es immer wieder mal für kurze Zeit (bis zu ein paar Stunden). Da reicht oft Sturm, Gewitter, etc. Das stellt wohl nicht wirklich ein Problem dar. Bei längeren Ausfällen, sieht das wohl anders aus. Aber wie soll ein Mieter einer kleineren Wohnung hier richtig vorsorgen? Bei beengtem Wohnraum ist es sogar schwierig einen kleineren Lebensmittelvorrat zu haben. Ausreichend Wasser für 2 Wochen? Wie und wo bitte? Heizmöglichkeiten sind wohl auch keine Vorhanden - man kann sich keinen Ofen aufstellen und auch nicht für eine Notstromversorgung sorgen. Ein Notstormaggregrat - darum müsste sich der Vermieter kümmern. Auch die Inbetriebnahme von Gaskochern etc. in geschlossenen Räumen mit vielleicht rumlaufenden Kindern, halte ich persönlich für äußerst gefährlich. Also ganz ehrlich - hier denke ich, dass die Verantwortung nicht wirklich auf den Einzelnen abgewälzt werden kann, sonnden Hilfen geboten werden müssen - Essensverteilung, Wasser, etc.
7
11
Benutzer Avatar
mussaucheinmalwassagen
Meiner Meinung hat der Staat die Verantwortung, die Bevölkerung im Fall eines Black-Outs zu schützen und zu versorgen. Letztlich hat der Staat durch eine verrückte Energiepolitik - volatile und unplanbare PV-Anlagen und Windradln rein (verbunden mit immensen Anforderungen an die Energieverteilung) und verlässliche, teilweise "funkelnagelneue" kalorische Kraftwerke raus - alle Voraussetzungen geschaffen, dass uns großflächige und langdauernde Black-Outs mit Sicherheit bevorstehen werden. Und die werden Menschenleben kosten und dem Einzelnen und unserer Volkswirtschaft erhebliche Schäden zufügen.
14
2


Wären Sie für einen flächendeckenden Totalausfall gerüstet? Teilen Sie Ihre Tipps gerne mit uns und anderen Lesern unten in den Kommentaren!

Community
Community
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Mittwoch, 08. Dezember 2021
Wetter Symbol