16.10.2021 07:14 |

Kritik an FIS

Schweizer Skistars boykottieren Parallelbewerb

Seit Jahren sind die Parallelbewerbe im alpinen Ski-Zirkus ein großes Thema bei Fahrern und Zuschauern. In diesem Jahr findet nur ein Rennen in dieser Disziplin statt, Mitte November in Lech. Von den Schweizer Skistars werden wir da aller Voraussicht nach nicht viele sehen ...

Wie der Schweizer „Blick“ berichtet, wollen viele Athleten der Eidgenossen den Bewerb boykottieren. „Wir wollen mit unserem Start-Verzicht auch ein Zeichen bei der FIS setzten. Die WM hat klar gezeigt, dass die Regeln im Parallel-Format nicht fair sind. Trotzdem hat die FIS die Regeln nicht angepasst. Deshalb macht für uns ein Start in dieser Disziplin auch keinen Sinn“, schimpft Justin Murisier.

„Wegen dem geringen Abstand zwischen den beiden Kursen ist die Verletzungsgefahr im Parallel-Riesen besonders groß. Der Skisport eignet sich nicht für das Duell Mann gegen Mann. Wir sollten uns weiterhin auf den Kampf gegen die Zeit konzentrieren“, so Murisier gegenüber dem „Blick“.

Auch Marco Odermatt und Loic Meillard werden nicht am Rennen in Lech teilnehmen, sich viel lieber auf den Speed-Auftakt in Lake Louise vorbereiten.

Auch bei den Schweizer Ski-Damen gibt es wenig Freude mit dem Parallel-Riesenslalom. „Jede Disziplin ist gefährlich. Aber diese noch etwas mehr. Für mich lohnt es sich nicht, für ein Rennen im Winter so viel Arbeit zu investieren“, sagt beispielsweise Melanie Meillard. Michelle Gisin war „von Anfang an kein Fan dieser Wettkämpfe. Eigentlich wollte man für sie einen eigenen Ski bauen. Doch das geschah nie. Die Folge ist, dass die Radien nicht passen.“

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