06.10.2021 16:47 |

Gleich zwei Vergehen

Website mit falschen Covid-Zertifikaten flog auf

Die Polizei in Kärnten ist in den vergangenen Tagen gleich zwei Personen auf die Schliche gekommen, die mit gefälschten Covid-Testzertifikaten zu tun hatten. Ein 18-Jähriger hatte eine Seite programmiert, mit der man die Zertifikate fälschen konnte. Und eine Mutter schickte ihre beiden Kinder mit Fake-Testergebnissen in die Schule.

Der 18-jährige Mann aus Villach soll bereits im Sommer eine Seite betrieben haben, die es ermöglicht hatte, gefälschte Covid-19-Testzertifikate zu erstellen. Mittlerweile ist die Website nicht mehr abrufbar, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Ob und wie viele Personen sie genutzt haben, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Falsche Zertifikate für Schulkinder
Im Bezirk St. Veit an der Glan soll eine 33-jährige Frau ihren beiden Söhnen gefälschte PCR-Testzertifikate mit in die Schule gegeben haben. Sie besuchen eine Mittelschule bzw. eine Volksschule im Bezirk. Aufgefallen ist die Fälschung bei einer Überprüfung in einer Schule.

Bei Kontrollen zur Einhaltung der 2G- und 3G-Regel wurden bisher allerdings nur wenige Verstöße in Kärnten festgestellt. Die letzten bekannten Zahlen des Landespressedienstes stammen aus der Kalenderwoche 37 (Mitte September): Dabei wurden insgesamt 1200 Kontrollen durch Sicherheits- und Gesundheitsbehörden durchgeführt. Insgesamt wurden neun Organstrafmandate eingehoben bzw. Anzeigen erstellt: vier gegen Lokalbetreiber oder Veranstalter und fünf gegen Gäste oder Teilnehmer.

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