28.09.2021 14:45 |

In Villach-St. Martin

Arbeiter bei Maschinenbrand in Villach verletzt

In einem Werkshallengebäude in Villach ist am Dienstag kurz vor 11 Uhr eine große Schneidemaschine für Metallplatten aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Ein Arbeiter wurde bei den Löschversuchen mittels Handfeuerlöscher verletzt. Starke Rauchentwicklung.

Kurz vor 11 Uhr wurde die Hauptfeuerwache Villach gemeinsam mit der FF Pogöriach und der FF St. Martin zu einem Maschinenbrand bei einem Metallverarbeitungsbetrieb im Stadtteil Villach-St. Martin alarmiert. Bereits auf der Anfahrt vernahmen die Kameraden eine starke Rauchentwicklung.

Schneidemaschine geriet in Brand
„In einem Werkshallengebäude war eine große Schneidemaschine für Metallplatten aus noch unbekannter Ursache mit daraus resultierender starker Rauchentwicklung in Brand geraten“, berichtet Einsatzleiter HBI Harald Geissler, Kommandant von der Hauptfeuerwache Villach.

Arbeiter beim Löschversuch verletzt
Die Halle wurde evakuiert und durch die vor Ort befindlichen Mitarbeiter wurden erste Löschversuche mittels mehreren Handfeuerlöschern durchgeführt. Dabei verletzte sich ein Mitarbeiter, welcher durch die Notärztin des Roten Kreuzes versorgt und anschließend in das LKH Villach verbracht wurde.

Hochleistungslüfter im Einsatz
Vorsorglich wurde eine Löschleitung vorbereitet, sowie mehrere Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, um den giftigen Brandrauch aus dem Gebäude zu bekommen.

Atemschutztrupp hatte alle Hände voll zu tun
„Die Anlage wurde stromlos gemacht, um ein gefahrloses Arbeiten für die Feuerwehr zu gewährleisten. Durch einen Atemschutztrupp wurde die Brandstelle vorsorglich noch mit einem 50 kg CO2 Feuerlöscher gänzlich abgelöscht und die teilweisen noch heißen Metallteile abgekühlt“, so Einsatzleiter Geissler weiter. Mittels Wärmebildkamera wurde die Brandstelle weiter untersucht.

Schadensbegutachtung
Nach dem „rauchfrei“ machen des gesamten Gebäudes wurde mittels Mehrgasmessgerät das Objekt auf eine gefährliche Kohlenmonoxid Konzentration überprüft. Nachdem keine schädlichen Werte festgestellt wurden, konnten die Mitarbeiter das Gebäude betreten, um den Schaden zu begutachten. Nach rund eineinhalb Stunden konnten die Kräfte wieder abrücken.

Peter Kleinrath
Peter Kleinrath
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