Gleich vier Internet-Größen trafen am Samstag in Klagenfurt zahlreiche Fans, gaben Autogramme und hüpften im größten Trampolinpark Österreichs – den Influencer-Day im JUMP DOME nutzte auch die „Krone“, um hinter die digitale Fassade der Video-Creator zu blicken.
Zahlreiche Kinder wuselten am Samstag rund um und im Jump Dome Klagenfurt herum – schon ganz ungeduldig warteten sie darauf, ein Autogramm oder ein Bild mit ihren Lieblings-Internetstars zu erhaschen. „Wir sind extra aus Graz mit unseren Eltern hergefahren“, erzählt eine Jugendliche ihrem Idol stolz. Unterzeichnet wird alles: Autogramm-Karten, T-Shirts, Kappen, Schuhe und sogar auf Körperteilen wie dem Arm oder der Hand.
Schon zum dritten Mal holte der JUMP DOME bekannte Influencer nach Klagenfurt, heuer mit dabei:
„Wir sind nicht ohne Grund so aktiv auf Social Media, wir wollen den Kids Spaß und Freude an der Bewegung vermitteln und sie so raus aus der digitalen Welt zurück ins „Real-Life“ bringen. Mit Aktionen wie dem Influencer Day können wir eine noch breitere Masse ansprechen und mehr Leuten unser außergewöhnliches Ausflugsziel näher bringen“, so David Purrer, operativer Leiter aller Jump-Dome-Standorte in Österreich.
Die strahlenden Kinderaugen geben ihm recht! Nach dem zweistündigen Meet & Greet, zahlreichen Fotos und Gesprächen konnten sich die jungen Besucher noch mit ihren Idolen gemeinsam im größten Trampolinpark Österreichs auspowern.
Social Media und die Auswirkungen auf die mentale Gesundheit
Die „Krone“ nutzte aber auch die Chance, um über ernstere Themen mit den Influencern zu sprechen: Immerhin weisen Studien schon seit längerem darauf hin, dass eine starke Nutzung von sozialen Medien negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann.
Und die Video-Macher haben logischerweise eine besonders hohe Bildschirmzeit: Von fünf Stunden täglich, bis hin zu sogar zwölf Stunden vor dem Handy oder dem PC, wie sie der „Krone“ verraten. „Von außen sieht es oft nach gar nicht viel Arbeit aus“, erklärt Dominic Truppe, der weiß, dass der Schein trügt.
„Wo es viel Licht gibt, gibt es auch Schatten“, fügt „okisebi“ hinzu. Gemeint sind Hasskommentare und immenser Druck, der mit einem Leben in der Öffentlichkeit – besonders im Internet – einhergeht. „Da braucht man schon ein dickes Fell!“ Wie die jungen Promis mit diesem Druck umgehen?
Truppe findet seinen Ausgleich im Fitness-Studio, jerryously schöpft Kraft aus seinen produzierten Videos. Andre: „Am Anfang habe ich mir da schon oft schwergetan, da bin ich ehrlich. Mittlerweile bin ich älter, dann lernt man damit umzugehen.“
Außerdem: Fast alle der eingeladenen Internet-Stars gehen einem Beruf nach, machen Social Media quasi nebenbei: „Jeder, der Influencer werden will, soll unbedingt an sich glauben und es versuchen“, rät Andre.
Eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Plan B seien aber genauso wichtig – da sind sich die Social Media-Berühmtheiten einig. Wie so oft hat auch dieser Beruf seine Vor- und Nachteile.
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