Fan-Unmut nach Cup-Out

Austrias Pentz: „Persönlich darf es nicht werden!“

Einen Tag nach dem Cup-Out in Kapfenberg war die Austria um Aufarbeitung bemüht. Goalie Patrick Pentz, der sich nach Spielende auch erbosten Fans gestellt hatte, versteht Unmut Aber: „Persönlich darf es nicht werden.“ Und: „Der Blick muss nach vorn gehen“.

Patrick Pentz ist einer, der vorangeht, Verantwortung übernimmt. Im Spiel. Aber auch nach Spielende. Und so stand der Goalie, der vorm 1:1 (115.) nicht gut ausgesehen hatte, jenen erbosten Fans Rede und Antwort, die nach dem Zweitrunden-Cup-Aus im Elferschießen bei Zweitligist Kapfenberg die Veilchen auf dem Platz „stellten“.

„Verstehe die Enttäuschung“
„Ich versteh ihre Enttäuschung natürlich“, sagt der 24-Jährige. „Die fahren viele Kilometer, unterstützen uns super - und dann scheiden wir so aus. Da dürfen s’ uns als Kollektiv auch gern kritisieren, schimpfen. Was aber gar nicht geht, ist, wenn es nur gegen einzelne Spieler geht oder anfängt, persönlich zu werden! Ich versuche dann immer, die Gemüter zu beruhigen.“

Hoffnung auf Besserung
Was in der jetzigen Situation schwer genug ist. Vieles muss bei den Veilchen über den Kampf laufen, weil es spielerisch (noch) nicht reicht. „Vor allem im letzten Drittel sind wir zu inkonsequent“, weiß Pentz. Nachsatz: „Aber das kann auch wiederkommen!“

Hakerl drunter
Nur wann? Laut Pentz „bestenfalls schon Sonntag“, wenn man in der Bundesliga zu Hartberg muss. Also gleich retour in die Steiermark. „Macht nix, so bitter das Out dort auch war. Aber du hast im Cup nur zwei Möglichkeiten: Entweder du hältst am Ende den Pokal hoch - oder du kriegst einmal eine auf den Deckel. Uns ist Letzteres auf bittere Weise passiert. Aber“, ergänzte der Blondschopf gestern, „nach der Vormittags-Einheit hab ich da schon ein Hakerl drunter gemacht. Der Blick muss nach vorn gehen!“

Peter Wiesmeyer
Peter Wiesmeyer
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Sonntag, 17. Oktober 2021
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