Derzeit besuchen 74 Polizeischüler die zweijährige Grundausbildung in Krumpendorf (Bezirk Klagenfurt-Land), 45 davon werden im Juli angestellt. Rauchegger kann die laufende Diskussion über angebliche Personalknappheit bei der Kärntner Polizei nicht nachvollziehen.
"Bis Ende Februar werden 33 Kärntner Polizeibeamte aus den anderen Bundesländern wieder zu uns versetzt, im Herbst kommt noch ein Schwung", sagte er. "Außerdem sind wir guter Dinge, 2012 einen weiteren Grundausbildungslehrgang zu starten." Insgesamt habe Kärnten "nach dem Burgenland im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die meisten Polizisten", so Rauchegger.
Allerdings will auch er mehr Polizeipräsenz auf der Straße durchsetzen. "Hier gibt es noch Möglichkeiten, unsere Ressourcen noch zielgerichteter einzusetzen. Ein wirksames Mittel zur Verbrechensbekämpfung und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit ist nun mal die Sichtbarkeit der Polizei im Außendienst", so Rauchegger.
Im Innendienst werde die Polizei derzeit von rund 200 Verwaltungsbediensteten unterstützt, die administrative Tätigkeiten erledigen. Davon sind rund 30 ehemalige Post- und Telekombedienstete.
SPÖ: "Nicht weiter Augen und Ohren verschließen"
Gar nicht zufrieden mit Raucheggers Aussagen ist der Zweite Landtagspräsident, Rudolf Schober. "Angesichts der immer lauter werdenden Hilferufe von Polizisten kann Rauchegger nicht weiter die Augen und Ohren vor den Problemen im Bereich der Exekutive verschließen", so Schober. Seiner Ansicht nach fehlen in Kärnten nach wie vor mehr als 200 Polizeibeamte. Auch die Ausrüstung sei nicht mehr zeitgemäß. Schober kündigte eine entsprechende Resolution der SPÖ in der Regierungssitzung am Dienstag an.









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