22.07.2021 07:51 |

„Fußgänger-Schutz“

Link-E-Scooter sollen Verkehrssünder einbremsen

Die auch in Wien verfügbaren elektrischen Leih-Roller namens Link sollen in Zukunft Verkehrssünder automatisch einbremsen. „Chronisch unsichere“ Lenker dürfen dann zudem gar nicht mehr fahren, hieß es am Mittwoch in einer Aussendung des dahinterstehenden Unternehmens Superpedestrian. „Rücksichtslose Fahrer, missachtete Regeln und die teilweise hohe Unfallgefahr“ hätten für Kritik an E-Scootern gesorgt. Deshalb sei ein Sicherheitssystem entworfen worden, das nun getestet wird.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Zunächst starten Pilotversuche in den USA, im Herbst seien europäische Städte an der Reihe, hieß es auf APA-Nachfrage. Wann eine größere Ausrollung der Flotte mit dem neuen Pedestrian Defense („Fußgänger-Schutz“) genannten System in Wien geplant ist, ist noch unklar.

Durch die Integration von Pedestrian Defense würden „unsichere Verhaltensweisen erkannt und sofort korrigiert, indem der Roller verlangsamt oder sicher gestoppt wird“, erläuterte der Anbieter. Beispielsweise werde das Fahren auf dem Gehsteig oder in falscher Richtung sowie aggressives Ausweichen und wiederholtes starkes Bremsen erkannt und verhindert.

Verbessert sich das eigene Fahrverhalten, erhält man Rabatte auf zukünftige Fahrten. Die Daten sollen aber auch an „Entscheidungsträger“ weitergeleitet werden, um etwa Orte aufzuzeigen, die für unsicheres Verhalten oder eine erhöhte Unfallwahrscheinlichkeit anfällig sind.

 krone.at
krone.at
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?
(Bild: krone.at)
(Bild: krone.at)
(Bild: krone.at)
(Bild: krone.at)