Austria Klagenfurt hat am Samstag in der heimischen Bundesliga einen mühsamen 3:1-Sieg gegen BW Linz gefeiert. Die Linzer mussten dabei in Unterzahl bestehen. Trainer Gerald Scheiblehner war deshalb nach der Partie außer sich. Sein Trainer-Kollege Peter Pacult sprach hingegen von einem „Arbeitssieg“.
Peter Pacult (Klagenfurt-Trainer): „Es war ein reiner Arbeitssieg. Wir hatten keine gute erste Hälfte, so ehrlich muss man sein. Es fehlte die Bewegung, wir waren fehlerhaft im Aufbau, dazu kam noch der unnötige Ausgleich, den ein so routinierter Tormann wie Knaller nicht bekommen darf. Nach der Pause wurden wir besser. Dank der Spieler von der Bank konnten wir das Spiel noch drehen. Ich glaube, es war ein verdienter Sieg.“
Gerald Scheiblehner (Linz-Trainer): „Wir haben uns in den ersten 20 Minuten nicht gut angestellt. Nach dem Ausschluss waren wir aber ballsicherer. Nach dem Ausgleich war es ein offener Fight, in dem den Klagenfurtern der Lucky Punch gelungen ist. Der Sieg von Klagenfurt, so fair muss man sein, war letztlich nicht unverdient, aber was sich die Schiedsrichter Woche für Woche leisten, ist nicht nachvollziehbar. Da gibt es Fehlentscheidungen am laufenden Band, das grenzt schon an Unfairness und Verhöhnung. Es ist höchste Zeit, dass die Schiedsrichter auch einmal über ihre Leistungen nachdenken. Ich sage nur schöne Grüße an den Herrn Kassai (Anm.: ÖFB-Schiedsrichter-Chef), der immer alles schönredet.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.