Nach seiner ereignisreichen Leihe in Israel lässt es sich Legionär Lukas Spendlhofer gut gehen. Die Zukunft des Neunkirchners, der in Ascoli bis 2022 unter Vertrag steht, bleibt noch völlig unklar.
Sommer, Sonne, Sonnenschein. Lukas Spendlhofer genießt seinen Familien-Urlaub in Kroatien in vollsten Zügen. Nachvollziehbar! Vor allem wenn man bedenkt, wie sehr die letzten Wochen am Nervenkostüm des 29-Jährigen zerrten. Kurz nach dem geschafften Klassenerhalt mit Bnei Sachnin überschlugen sich in Israel die Ereignisse.
„War nicht mehr sicher“
„Es war dort einfach nicht mehr sicher“, erinnert sich „Spendi“, der noch vor dem letzten Spieltag die Flucht ergriff, frühzeitig abreiste. „Ich wohnte zwar relativ weit von den Unruhen entfernt, jedoch wollte ich das meiner Familie nicht zumuten.“ Eigentlich schade! Denn der Innenverteidiger, der vom italienischen Serie-B-Team Ascoli verliehen worden war, machte sich bei seinem beim israelischen Erstligisten schnell einen Namen. „Sachnin wollte mich unbedingt verpflichten. Auch andere Klubs zeigten Interesse, aber für mich ist das Thema erledigt.“
Also geht’s (vorerst) wieder zurück an die Adria, wo der Neunkirchner bis 2022 unter Vertrag steht. „Ich gehe ganz entspannt in den Sommer, lasse alles auf mich zukommen.“ Auch Angebote aus Österreich? Man sollte niemals nie sagen, ich sehe mich aber eher im Ausland." Hauptsache auf sicherem Terrain.
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