„Viel Impfstoff da“

Zwischenbilanz: 300.000 Steirer sind geimpft

Steiermark
30.04.2021 13:15
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

„Es gibt viel Impfstoff, alle vorgesehenen Zweitimpfungen können eingehalten werden und heute wird die 300.000. Erstimpfung in der Steiermark verabreicht", teilte der steirische Impfkoordinator Michael Koren am Freitag beim 10. Impf-Update mit. Zudem sollen sich Schwangere demnächst auf der Impfanmeldeplattform der Steiermark für einen ersten Stich eintragen lassen können. Koren zufolge wurden bisher 389.496 Impfdosen - Erst- und Zweitimpfungen - verabreicht.

Diese Woche habe man 34.900 Dosen Pfizer-Biontech und zusätzlich 4.500 von Moderna erhalten, nächste Woche werden es rund 45.000 Dosen sein. Über die Grazer Marienambulanz der Caritas werden Menschen ohne Obdach geimpft. In der nächsten Woche gibt es die ersten Impfungen für Mitarbeiter von Firmen, die sich viel im Ausland aufhalten, in Kooperation mit Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer. Dabei handelt es sich um rund 7.000 Dosen.

150.000 Termine in den nächsten Wochen
„Seit heute Nacht ist auch eine weitere Lieferung von AstraZeneca sicher, für rund 35.000 Personen, damit seien Zweitimpfungen für u.a. Mitarbeiter der Krankenanstaltengesellschaft (KAGes), für niedergelassene Ärzte und für Zahnärzte sichergestellt“, sagte Koren. In den nächsten drei Wochen sollen in der Steiermark gesamt 152.000 Impftermine vergeben werden. Zum Vergleich - in den vergangenen drei Wochen waren es gesamt 131.590. Koren zufolge gebe es seit wenigen Tagen auch die Empfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG), dass sich auch Schwangere impfen lassen könnten, mit vorherigen intensiven Beratungsgesprächen.

Der stellvertretende Leiter der Landesamtsdirektion, Wolfgang Wlattnig, sagte, man habe eine Anmeldequote von 57 Prozent bei den Impffähigen. Alle über 65 Jahren hätten ein Terminangebot bekommen. Allerdings sei besonders bei AstraZeneca mit Abmeldungen zu rechnen. Bei Moderna habe man am Freitag eine 100 prozentige Ausbuchung. Ab der Kalenderwoche 20 gingen Impftermine nur noch online, ab 25. Mai seien sie auch bei den niedergelassenen Ärzten online buchbar.

742 kamen nicht wegen AstraZeneca
Zu den Impfanmeldungen sagte der Leiter des Landeskatastrophenschutzes, Harald Eitner, in den Impfstraßen des Landes seien diese Woche 21.800 Impfungen verabreicht worden. Am heutigen Freitag war Moderna zum Verimpfen dran. Mit AstraZeneca seien in dieser Woche 7.000 geplant gewesen, tatsächlich seien 742 Personen nicht erschienen. Zusammen mit den Stornierungen komme man damit auf eine „Verweigerungsquote“ von 19,12 Prozent bei AstraZeneca, der Schnitt über die Wochen liege bei rund 20 Prozent. Bei Pfizer gebe es so gut wie keine Ablehnungen, auch Moderna sei vollständig ausgebucht.

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