Fordert Revolution

Ski-Star Pinturault: „Wir brauchen viel mehr Show“

Wintersport
24.04.2021 06:30

Nach Marcel Hirscher, Felix Neureuther und sogar FIS-Renndirektor Markus Waldner fordert nun auch Alexis Pinturault eine Revolution, eine Modernisierung im Ski-Zirkus. „Wir brauchen vor allem eines: viel mehr Show“, stellt der frisch gebackene Gesamt-Weltcup-Sieger aus Frankreich klar.

Und er ergänzt: „Die Fans wollen unterhalten werden.“

Kameras in den Stöcken
Als Musterbeispiel sieht der 30-Jährige die Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. „Kitzbühel ist der Maßstab. Diese Rennen kennt jeder auf der Welt. Nicht nur aus sportlichen Gründen, sondern weil das Rundherum einfach so besonders ist.“ Bei der Außendarstellung des Sports sieht Pinturault enormen Aufholbedarf. „In den letzten 15, 20 Jahren hat sich abgesehen von den Pistenbedingungen praktisch nichts verändert. Okay, außer, dass ein Foto eingeblendet wird, wenn wir im Starthaus stehen.“ Der Hoteliers-Sohn aus Courchevel und Wahl-Salzburger wünscht sich neue Kamera-Technologien für spektakulärere TV-Bilder, Mini-Kameras in den Skistöcken der Athleten und ein Aufpeppen der Fernseh-Übertragungen mit GPS-Daten und grafischen Elementen.

Wenn es um spektakuläre Bilder geht, da kann man derzeit dem einstigen Ski-Serien-Champion Marcel Hirscher nichts vormachen. Nun schloss sich der zweiradbegeisterte Salzburger dem „Husqvarna-Motorcycle-Team“ an und feierte dies mit einem „Riesentorlauf“ auf dem Motorrad über die Reiteralm. Gut möglich, dass das eine weitere Trainingseinheit für seinen möglichen Start beim Erzberg-Rodeo Anfang Juni war.

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