22.04.2021 06:00 |

Flachgau und Pongau

Ausreise-Tests recht reibungslos gestartet

Im Frühverkehr kam es bei der Ausfahrt aus dem Großarltal zu kurzen Staus. Es war Tag 1 der Ausreisekontrollen aus dem Tal. Dafür ist ein negativer Coronatest notwendig. Heute haben auch die Einschränkungen in der Flachgauer Gemeinde Straßwalchen begonnen. Dort muss an vielen Stellen kontrolliert werden.
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Die Organisation der Ausreisekontrollen ist in Salzburg mittlerweile schon fast zur Routine geworden. Das Großarltal wird seit gestern an der L109 bei der Kreuzung Alpendorf kontrolliert – nur jene mit einem negativen Covid-Test dürfen passieren. Zwei Polizisten und zwei Bundesheer-Soldaten sind durchgehend im Einsatz. Angehalten wird dabei jedes Fahrzeug. Stau gab es an Tag 1 nur in den Morgenstunden. „Es gab von der Bevölkerung keine gröberen Beschwerden“, sagt der Großarler Bürgermeister Johann Rohrmoser (ÖVP).

Vor allem glaubt er, dass sich die Situation in den nächsten Tage noch zusätzlich entspannen wird, wenn „alles erst einmal angelaufen ist“. In den Pongauer Schnelltest-Stationen schien sich der Ansturm in Grenzen zu halten – so waren noch genügend Test-Termine verfügbar.

In Straßwalchen wird ab heute kontrolliert
Ob die Testkapazitäten in der Gemeinde Straßwalchen ausreichen werden, wird sich in den nächsten Tagen erst zeigen. Ein negativer Covid-Test ist für die Ausreise seit heute auch hier notwendig.

Kontrolliert wird an vier Fixpunkten durchgehend. An der B1 bei Steindorf, der L265 in Hüttenedt, der B147 Höhe Firma Rachbauer und der B154 bei der Kreuzung Irrsdorf. Acht Polizisten und zusätzlich 20 Soldaten sind hier zuständig. Außerdem werden laut der Polizei an weiteren Stellen stichprobenartige Kontrollen durchgeführt. Eine schwierige Situation, denn der Flachgauer Ort verfügt über 45 Ein- und Ausfahrten sowie drei Bahnhöfe.

Bürgermeisterin Tanja Kreer hoffte wegen der vielen Fälle auf mehr Impfungen, ähnlich wie in Radstadt oder dem Gasteinertal. Das Land erteilte diesem Vorschlag bereits eine Absage.

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