In einer Wohnung im Tiroler Unterland eskalierte im November der Streit eines bulgarischen Paares nach einigen Gläsern Wodka. Weil der 54-Jährige seine Lebensgefährtin (43) geschubst hatte, griff diese wütend nach einem Messer und führte eine wuchtige Stichbewegung zum Bauch des Mannes durch...
Großes Glück: Das Opfer konnte sich mit den Händen reflexartig schützen und erlitt „nur“ Schnittverletzungen an den Fingern. Beim Prozess am Landesgericht Innsbruck wurde der Angeklagten zugestanden, dass ihre Zurechnungsfähigkeit durch Alkohol leicht gemindert war. Prinzipiell habe Lebensgefahr bestanden, ein Mordversuch war es aber nicht.
Die 43-Jährige akzeptierte zehn Monate Haft (nicht rechtskräftig), mit ihrem Lebensgefährten hat sie sich wieder versöhnt.
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