Bayerns Wunderkind

DFB oder England? Musialas Entscheidung gefallen!

Bayern Münchens Wunderkind Jamal Musiala zeigte am Dienstag bei der 4:1-Gala gegen Lazio Rom in der Champions League sein großes Können. Einen Tag später ist auch die Entscheidung, für welches Land er in Zukunft aufläuft, gefallen. „Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt und auch verdient in der Höhe gewonnen“, lobte Trainer Hansi Flick nach dem Sieg nicht nur den 17-jährigen Jungstar. 

Am Mittwoch wurde bekannt, dass sich Bayern Münchens Ausnahmetalent Musiala gegen England und für die deutsche Nationalmannschaft entschieden hat. Für die deutsche U16 absolvierte er zwei Länderspiele, 23-mal lief er dagegen für die Junioren der Three Lions auf, zuletzt auch für die U21. Nun darf also DFB-Teamchef Jogi Löw jubeln.

Der noch 17-Jährige krönte seinen Auftritt gegen Lazio auf der Position des bald wieder Corona-freien Thomas Müller mit seinem präzisen Flachschuss zum 2:0, mit dem er zum jüngsten Münchner Champions-League-Torschützen avancierte. „Wir freuen uns alle, dass Jamal eine gute Leistung gezeigt hat“, kommentierte Flick. Am Freitag wird der englische U21-Nationalspieler volljährig. Dann erhält er einen Profivertrag, vermutlich bis 2026, der ihn in den kommenden Jahren reich machen wird. 

In Europas Königsklasse laufen die Münchner Titelsammler seit der letzten Niederlage vor zwei Jahren beim Achtelfinal-Aus gegen Liverpool weiterhin konstant auf Hochtouren. „Es ist schon so eine Sache, dass die Champions League für uns etwas Besonderes ist“, meinte Flick. „Wir wollten von der ersten Minute da sein und ein Zeichen setzen“, bemerkte Offensivmann Leroy Sane zur speziellen Herangehensweise. Das gelang. Nach den Toren von Robert Lewandowski, Musiala, Sane und Francesco Acerbi, der ins eigene Gehäuse traf, ist das Viertelfinale quasi fix.

Jubel auch beim FC Chelsea
Dort ist Chelsea zwar noch nicht. Das 1:0 gegen Atletico Madrid in Bukarest bewies aber, dass der Start von Thomas Tuchel als höchst gelungen bezeichnet werden darf. Sechs Siege und zwei Remis in den ersten acht Partien unter dem Deutschen stehen zu Buche, gegen Atletico setzten die „Blues“ den neuen Stil perfekt um. „Wir haben sie nicht atmen und zu Kontern kommen lassen“, sagte Tuchel, dessen Team den Spaniern mit Dauerpressing zusetzte und sich schließlich dank eines Fallrückziehers von Routinier Olivier Giroud (68.) mit dem Sieg belohnte. „Wir haben Geduld gebraucht. Wir hatten sie und wir haben das ganze Spiel kontrolliert. Das ist großartig, auch, dass wir ohne Gegentor geblieben sind“, sagte Tuchel.

Oblak: „Wir sind in keiner Krise“
Atletico hingegen muss die zweite Niederlage innerhalb von vier Tagen (0:2 gegen Levante) verdauen. Schon davor hatte man mit zwei Remis in drei Partien geschwächelt, der Titelkampf in Spanien ist wieder spannender geworden. „Es war eine harte Woche, aber wir müssen weiterkämpfen. Wir werden zurückkommen“, sagte Kapitän Koke. Und auch Tormann Jan Oblak versicherte: „Wir sind in keiner Krise.“

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Dienstag, 20. April 2021
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