Engel gefordert

Test-Fieber bringt Maschinenbauer ins Schwitzen

Für den Friseurbesuch, den Kosmetik- oder Massage-Termin muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden, auch die Beschäftigten müssen sich regelmäßig testen lassen - solche Maßnahmen erhöhen den Bedarf an medizinischem Material. Und das wiederum fordert auch Maschinenbauer Engel in Schwertberg.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Gehäuse und Abstrichstäbchen für Antigen-Schnelltests, Pipettenspitzen und Probengefäße für PCR-Tests in medizinischen Laboren, dazu Beatmungsmasken und Intubationsmaterialien - die coronabedingt stark gestiegene Nachfrage an diesem medizinischen Material bringt auch Engel ins Schwitzen. Die Mühlviertler versorgen nämlich die Medizintechnik-Hersteller mit Spritzgieß-Anlagen, die im Mühlviertel oder in Korea gebaut werden.

Zum Glück breit aufgestellt
Für das von Stefan Engleder geführte Familienunternehmen haben sich aber nicht nur in Sachen Medizintechnik Chancen aufgetan: Auch die Nachfragerückgänge aus der Automobilindustrie, die Engel zittern ließen, sind mittlerweile Vergangenheit. Zudem ist der Anlagenbauer breit aufgestellt, bedient auch Bereiche wie Verpackung, Spiel- und Freizeitprodukte sowie die Bauindustrie.

Kurzarbeit seit Ende September zu Ende
„Wir sehen die Krise als Chance, die Digitalisierung mit aller Kraft voranzutreiben“, sagt Engleder. Nach Werksschließungen zu Beginn der Corona-Krise ist bei Engel die Kurzarbeit seit Ende September beendet.

explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?



Vorteilswelt

Alle Magazine der Kronen Zeitung