09.02.2021 10:56 |

Unfall in Wieden

Wien: Metallgeländer bohrt sich durch Fahrertür

Schwerer Verkehrsunfall am späten Montagabend im Wiener Bezirk Wieden: Nach dem Zusammenstoß eines Kleintransporters mit einem Pkw wurde das Auto aufgrund der Wucht gegen eine Straßenbahnhaltestelle geschleudert. Das Metallgeländer bohrte sich durch die Fahrertür ins Wageninnere, der Pkw-Lenker wurde eingeklemmt und verletzt.

Zu dem folgenschweren Unfall kam es kurz vor Mitternacht auf der Wiedner Hauptstraße zum folgenschweren Unfall. Wie Christian Feiler von der Wiener Berufsfeuerwehr am Dienstag mitteilte, war der Kleintransporter in die rechte Seite des Autos gekracht. Die Wucht des Anpralls war offenbar enorm. So riss der Pkw zunächst einen Ampelmast um, ehe er auf die Verkehrsinsel der Straßenbahnhaltestelle geschleudert wurde.

Mit der Fahrerseite prallte der Wagen dann gegen das Geländer, die Metallrohre bohrten sich durch die Tür bis in den Fußbereich im Wageninneren. „Der Fahrer wurde eingeklemmt und unbestimmten Grades verletzt“, so Feiler. Die beiden Insassen des anderen Fahrzeugs seien bei dem Unfall unverletzt geblieben, berichtete er weiter.

Opfer mit hydraulischem Spreizer aus Wrack befreit
Die Feuerwehr sicherte in der Folge den Unfallort ab. Während weitere Feuerwehrleute die völlig zerstörte Fahrertür entfernten, betreuten Notfallsanitäter das eingeklemmte Opfer. „Mit einem hydraulischen Spreizer wurde der Fahrer dann aus dem Unfallwrack befreit, die Berufsrettung Wien übernahm ihn zur weiteren notfallmedizinischen Versorgung und brachte ihn in ein Krankenhaus“, so der Sprecher.

Die Unfallfahrzeuge wurden in der Folge abtransportiert, das zerstörte Geländer entfernt und der Ampelmast, so gut es ging, senkrecht gestellt. Die Wiedner Hauptstraße war im Unfallbereich für die Dauer des Einsatzes gesperrt.

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