09.02.2021 07:21 |

Tag 1 nach Lockdown

Ansturm auf Friseure, Elektroshops & Modegeschäfte

Endlich ist der harte Lockdown zu Ende! Nach sechs Wochen strengen Corona-Maßnahmen, geschlossenen Geschäften und Dienstleistern sowie ganztägigen Ausgangsbeschränkungen kehrte gestern, Montag, wieder ein Stück Normalität in unseren Alltag zurück. Die „Krone“ war beim Bummeln durch die Geschäfte dabei.

Gezeigt hat sich das vor allem in den heimischen Friseurläden. Bei Friseur Zöttl in Villach sah man nicht nur bei den Kunden zufriedene Gesichter. „Wir sind sehr froh, endlich wieder offen haben zu dürfen!“, lacht Konrad Zöttl.

Doch die Praxis im Geschäft gestalte sich etwas kompliziert: „Viele unserer Kunden rufen an, weil sie sich nicht auskennen. Ich habe mich natürlich informiert und versuche, meine Kunden so gut es geht aufzuklären. Wir kontrollieren die Tests genau. Leider ist vielen der Aufwand aber zu groß und sie verzichten lieber ganz auf den Friseurbesuch. Deshalb wäre es für uns und die Kunden wesentlich einfacher, wenn auch Selbsttests zugelassen würden.“

Menschen brauchen mehr Abwechslung
Beim „Krone“-Lokalaugenschein im Einkaufszentrum Atrio in Villach waren keine Corona-Sünder zu sehen, alle Besucher hielten sich an die Abstandsregeln, trugen FFP2-Masken und nutzten die vielen Desinfektionsspender. In den Vormittagsstunden blieb hier der Ansturm aber noch aus. „Wir haben bemerkt, dass die Kunden bedachter geworden sind und dass sie genau auf die Maßnahmen achten“, berichtet Center-Manager Richard Oswald.

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Wir sind froh, wieder offen zu haben. Wir haben viele Hygiene-Maßnahmen ergriffen, stündlich werden Touchscreens und Handläufe gereinigt. Securitys kontrollieren Masken und Abstände.

Richard Oswald, Manager Atrio

Dass sich auch die Bedürfnisse der Kunden geändert haben, ist Bellaflora-Filialleiterin Heidi Mathis aufgefallen: „Alle sind sehr gesprächig und viele nehmen sich nach diesem langen Lockdown mit den Frühlingsblühern ein wenig Farbe und Abwechslung mit nach Hause. Die bunten Farben versprühen Harmonie.“

Preisschlachten und Warteschlangen
Elektro-Shops, Möbelhäuser und Modegeschäfte werben dieser Tage mit einer Rabatt-Aktion nach der anderen (wir haben berichtet) - trotz aller Corona-(Un-)Sicherheit locken sie damit zahlreiche Kunden an: In den Klagenfurter City Arkaden bildeten sich - auch wegen der Quadratmeterbeschränkung - mehrere Warteschlangen. Viele nutzen den ersten Einkaufstag nach den Weihnachtsfeiertagen allerdings nicht zum maßlosen Shoppen, sondern um Geschenke umzutauschen.

Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner
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