"Krone": Ihre Vertragsverlängerung wurde plötzlich aufgeschoben. Wissen Sie wieso?
Oliver Kreuzer: Nein, ich war überrascht, als ich davon aus der Zeitung erfahren habe. Es hat ja geheißen, dass es nur Formsache sei. Wieso man jetzt die Generalversammlung am 12. Jänner abwarten will, weiß ich nicht. Aber ich bin nicht sauer und enttäuscht.
"Krone": Die Klubspitze betont, Sie arbeiten gut, gleichzeitig verschiebt man die Vertragsverlängerung. Das ist ja ein Widerspruch in sich.
Kreuzer: Eigentlich schon, aber die Zusammenarbeit wird dadurch sicher nicht belastet. Ich habe immer betont, dass ich kein Wandervogel bin und dem Vorstand auch gesagt, dass ich mir ein längerfristiges Engagement vorstellen kann. Ich identifiziere mich zu hundert Prozent mit dem Klub, meine Arbeit hier ist noch lange nicht beendet.
"Krone": Zuletzt soll es zwischen der sportlichen Leitung und dem Vorstand wegen eines Sponsortermins Differenzen gegeben haben?
Kreuzer: Das war zwei Tage vorm Sonntag-Match in Wien gegen Rapid. Dort hätten am Freitagabend bestimmte Spieler erscheinen sollen. Aber vor so einem wichtigen Spiel wäre das nicht professionell. Sturm war mit anderen Spielern dann auch gut vertreten.
von Burghard Enzinger, "Steirerkrone"
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