Nach Enttäuschungen

ÖSV: Im Slalom soll jetzt das Christkind kommen

Wintersport
21.12.2020 05:57
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Bei der vorweihnachtlichen Renn-Runde in Norditalien erhielten Österreichs Ski-Herren bislang keinerlei Geschenke. Nach dem Speed-Frust in Gröden gab’s gestern im Riesentorlauf auf der Gran Risa zumindest einen Lichtblick. Und jetzt soll in zwei Slaloms in Alta Badia und Madonna so richtig das Christkind kommen.

Marco Schwarz schaute finster aus der Wäsche, Manuel Feller dehnte mit verzerrtem Gesicht seinen Rücken. Bilder aus dem Zielraum von Alta Badia. Da versuchten zwei mit den Schrammen nach dem Riesentorlauf auf der Gran Risa fertig zu werden. Nur ein einziges Wort hellte die Gesichter von einer Sekunde auf die andere auf. Eines mit sechs Buchstaben: S-L-A-L-O-M.

Mit dem Umstieg auf die kurzen Ski kommt richtig Leben in die Technik-Truppe. Da haben Österreichs Herren sechs in den Top-30, da gab’s in der vergangenen Saison drei Stockerlplätze.

Matt fühlt sich stabiler
Und da wollen die Slalom-Herren heute (Alta Badia) und morgen (Madonna di Campiglio) auch wieder hin. So ein Satz auf das Podium, das wäre ein herrliches Weihnachtsgeschenk! „Zwei Chancen hab ich noch. Die werde ich nützen“, ist Marco Schwarz nach dem Riesentorlauf-Frust (21.) für die Herausforderung auf den kurzen Ski viel zuversichtlicher.

Am Weißensee in Kärnten hat sich die Truppe zuletzt scharf gemacht. Auch Michi Matt ist nach dem durchwachsenen Start im Parallel (30.) optimistisch für den Stangenwald: „Die vergangene Saison war eine Katastrophe. Jetzt fühle ich mich sicherer und stabiler.“ Adrian Pertl, im Februar in Chamonix Dritter, schielt im 13. Weltcup-Rennen wieder nach dem Podest.

Georg Fraisl (in Alta Badia), Kronen Zeitung

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