Der ÖFB-Legionär bekomme eine besondere Zuwendung, weil man ihn für den Klub wertvoller machen wolle, so Allofs. Dennoch müssen die Vereinsverantwortlichen darauf achten, dass sie es sich mit den anderen Spielern nicht verscherzen. Die werden es schließlich nicht gerne sehen, dass sich Arnautovic fast alles erlauben darf.
"Was mich stört, ist sein Verhalten gegenüber seinen Kollegen", verlangt Allofs vom jungen Stürmer mehr Teamgeist. Der ist auch bitter nötig, denn nach zuletzt unterirdischen Leistungen rutscht Bremen in der Liga immer weiter Richtung Abstiegszone und hat nur noch eine Minimalchance auf das Erreichen des Champions-League-Achtelfinales.
Klub als "Saftladen" bezeichnet
Am vergangenen Montag hatte Arnautovic vor dem Training, als die Bremer Mannschaft kurzfristig zu einer 75-minütigen Standpauke nach dem 0:6-Debakel in Stuttgart vergattert wurde, den Klub als "Saftladen" bezeichnet. Eine Woche zuvor hatte der "Problemkicker" bei seiner Auswechslung gegen Nürnberg (2:3) sein Trikot weggeworfen und in Richtung von Trainer Schaaf geschimpft.
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