16.12.2020 07:28 |

Vorzeigemodell

Lienzer Soldaten kämpfen gegen Schnee und Unwetter

Osttirol war heuer mit den extremsten Schneefällen seit Beginn der Aufzeichnungen konfrontiert. Allen Einsatzorganisationen ist es zu verdanken, dass die Ausnahmesituation bewältigt werden konnte. Maßgeblich daran beteiligt sind die Lienzer Hochgebirgsjäger - und ihre Sicherheitspartnerschaft mit der Behörde.

„Wer im Gebirge zu kämpfen weiß, kann dort auch qualifizierte Hilfe leisten“, beschreibt das Verteidigungsministerium stolz den Einsatz des Lienzer Hochgebirgsjägerbataillons 24, das im Rahmen der Osttiroler Sicherheitspartnerschaft der vom Schneechaos gebeutelten Region rasch und gezielt helfen konnte. Dies sei auch mehr als notwendig gewesen: Wie berichtet, übertraf die in nur zwei Tagen verzeichnete Niederschlagsmenge in Osttirol die durchschnittlich gemessene Menge eines ganzen Winters.

Kleinere Trupps und größere Verbände
„Dank der regionalen Sicherheitspartnerschaft wurden die Soldaten rasch und unkompliziert mit der Assistenzleistung für den gesamten Bezirk beauftragt und nahtlos in den Wirkungsverband der lokalen Krisenreaktionskräfte eingegliedert“, berichtet Bataillonskommandant Oberst Bernd Rott. Die Soldaten rückten in kleineren Trupps sowie in größeren Verbänden aus, konnten wichtige Infrastruktur sichern. Unter anderem gelang es mit ihrer Hilfe, die Gailtalstraße von Untertilliach nach Kärnten wieder befahrbar zu machen und das von der Schneelast bedrohte Dach der Rotkreuz-Ortsstelle Lienz zu räumen.

Selbst der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zeigt sich begeistert, lobt die beispiellose Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden, die nun sogar als Vorzeigemodell für eine weitere Verwirklichung im Bundesheer dient.

Alex Schwab
Alex Schwab
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