Nach 2:0- und 3:1-Führung sowie einem harten Elfer für die Gäste zum 2:3 sind seine Schützlinge etwas nervös geworden. "Aber das Resultat ist hervorragend, wenn man bedenkt, dass die Elf zuvor in sieben Partien insgesamt zehn Tore erzielt und nun in einem Spiel fünf Treffer geschossen hat", sagte Hickersberger, der nach seinem Teamchef-Intermezzo in Bahrain zu Al Wahda zurückgekehrt war, aber das erste Spiel vor einigen Tagen auswärts gegen Al Sharjah (0:0) von der Tribüne verfolgt hatte.
Al Wahda rangiert in der Tabelle weiterhin mit fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Al Jazira auf dem vierten Platz. "Eine erfolgreiche Titelverteidigung wird ganz schwierig. Die Mannschaft hat nach meinem Abschied im Mai zwei Trainer verbraucht und sich mit diesen schwergetan", erzählt Hickersberger, der glaubt: "Jetzt fühlen sich die Spieler, die mich ja kennen, wieder wohler."
Titel theoretisch noch möglich
Um neuerlich den Titel zu holen bzw. den Anschluss an die Tabellenspitze zu finden, müsste nach den Worten des 62-Jährigen jetzt eine sensationelle Serie gelingen. Was "Hicke" in den zwei Spielen seiner zweiten Ära aufgefallen ist: "Die Mannschaft ist schwächer geworden, nicht mehr so gut organisiert. Wir müssen jetzt sehr hart arbeiten." Gegen Al Shahab sah man wieder eine offensivere, torgefährlichere Elf, die den Mut zum Risiko nicht scheute.








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