10.11.2020 05:22 |

Neue Maßnahmen

Alarmstufe Rot: Corona-Lage gerät außer Kontrolle

Neue Cluster in Asylheim und beim Bundesheer // Nachverfolgungen kaum mehr möglich // Operationen werden verschoben // Nicht mehr nach Tarvis! // Kurhäuser müssen Betten frei machen // Besuchssperre

Die Coronalage in Kärnten gerät gefährlich außer Kontrolle. Das zeigen mehre Ereignisse von gestern, Montag:

  • Beim Bundesheer, aber auch in einem Asylheim in Villach-Langauen sind Cluster aufgetreten. In der Asylunterkunft wurden mehr als 70 Personen positiv getestet.
  • In Spitälern herrscht „Stufe 3“, das bedeutet, dass nicht notwendige Operationen verschoben werden.
  • In den Kärntner Kuranstalten und Rehakliniken werden wie im Frühjahr Bettenkontingente für Coronapatienten freigehalten.
  • Das sogenannte Contact Tracing, also die möglichst lückenlose Nachverfolgung von Infektionsketten ist de facto am Ende. Künftig wird nach einer Prioritätenliste vorgegangen.
  • In den Alten- und Pflegeheimen wird es ein Limit von einem Besuch pro Woche geben. Die gute Nachricht: Ab sofort werden die Heime mit Antigentests beliefert.
  • Auslandsreisen, also vor allem nach Tarvis und Udine sollen ab sofort unterlassen werden, so der Appell. 

Landeshauptmann Kaiser: „Auch unsere Nachbarländer haben dramatische Coronaentwicklungen.“ In Kärnten gab es Montag 2340 Infizierte mit 163 Neuinfektionen, 165 Menschen sind in Spitälern (151 stationär/14 intensiv). 5095 bestätigte Fälle gibt es seit Ausbruch der Pandemie, 2713 Menschen wurden wieder gesund, 42 verstarben.

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
Clara Milena Steiner
Clara Milena Steiner
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