Krankes Kind (4)

„Weihnachten wird ein sehr trauriges Fest für uns“

Der vierjährige Collin braucht ständig Therapien. Mutter Sandra findet nach Transplantationen keinen Job. Der Advent steht vor der Tür, doch etlichen Familien ist nicht zum Feiern zumute. Durch Schicksalsschläge in Not geraten, sind ihre Sorgen groß. „Krone“ und Caritas versuchen dank Ihnen, liebe Leser, zu helfen. Bitte öffnen Sie Ihr Herz!

Der vierjährige Collin aus Wels in Oberösterreich ist ein fröhliches Kind. Sobald er mit Autos spielen kann, ist er glücklich. Er schiebt sie vor und zurück und macht Motorengeräusche nach. Dabei fällt nicht auf, dass seine sprachliche und motorische Entwicklung nicht jener anderer Kinder in seiner Altersstufe entspricht. Dass er überhaupt am Leben ist, grenzt für Mutter Sandra an ein kleines Wunder. „Er ist meine ganze Freude“, sagt die Alleinerzieherin, nimmt ihren Collin in den Arm und küsst ihn.

Im Juni 2016 hatten Ärzte der schwangeren Welserin diagnostiziert, dass ihr Ungeborenes über die Nabelschnur nicht mehr versorgt werde, auch eine Schwangerschaftsvergiftung wurde befürchtet. „Mit einer Not-OP hat man Collin auf die Welt geholt, in der 24. Schwangerschaftswoche - er war erst 30 Zentimeter groß und 500 Gramm schwer“, erinnert sich die Mama. Sieben Wochen lang musste sie dann noch um sein Leben bangen.

Mutter hat einen Tumor
Seine Entwicklungsverzögerungen versucht man nun durch Ergo- und Logotherapien zu verbessern. Auch physiotherapeutische Behandlungen sind notwendig. Collin besucht deshalb auch einen Integrationskindergarten mit Spezial-Pädagogen. Mutter Sandra hat nur das Wohl des Sohnes im Auge, auch wenn sie selbst gesundheitlich schwer angeschlagen ist. Als Folge der Schwangerschaft hatte sich ihre Diabetes derart verschlechtert, dass sie ab September 2018 Blutwäsche (Dialyse) in Anspruch nehmen musste. Ihr wurden schließlich zwei neue Nieren und eine Bauchspeicheldrüse transplantiert. „Ich darf jetzt nur noch fünf Kilo heben und zehn Kilo schieben“, erklärt die 34-Jährige. Außerdem soll sie abwechselnd immer nur 15 Minuten sitzen, gehen oder stehen. Sandra hat auch einen Tumor an der Schilddrüse, der im Februar 2021 operiert wird.

Die Vielzahl an Sorgen ließen leider auch ihre Ehe zerbrechen. Aufgrund der Spitalsaufenthalte verlor die Bürokauffrau ihren Job und findet keinen neuen. Alle Ersparnisse sind inzwischen aufgebraucht. Sandra: „Oft weiß ich nicht mehr, wie ich die Miete noch zahlen kann. Und vor Weihnachten graut mir, das wird heuer sehr traurig.“

Wenn Sie, liebe Leser, in diesem Fall helfen wollen, dann spenden Sie bitte unter dem Kennwort Collin an folgendes Sonderkonto: Unser „Krone“-Spendenkonto bei der Hypo Oberösterreich: IBAN: AT28 5400 0000 0060 0007 BIC: OBLAAT2L

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner
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Mittwoch, 23. Juni 2021
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