10.10.2020 11:09 |

Zahlte FPÖ Reparatur?

Rolex „zertrümmert“: Wieder Wirbel um die Straches

Wie seine Chancen bei der Wien-Wahl stehen, sei dahingestellt. Für die „Krone“ ist Heinz-Christian Strache jedenfalls schon ein Sieger: Er gewann den „Krone“-Wahlkasperl 2020. Dass er den Anti-Preis verdient hat, beweist der Ex-Vizekanzler nahezu täglich mit unvergleichlichen Schlagzeilen. Am Tag vor der Wahl sorgt allerdings auch einmal mehr die Vergangenheit der Straches für Aufsehen - diesmal geht es um angeblich zerstörte Luxusuhren, für deren Reparatur die FPÖ aufgekommen sein soll.

Wie berichtet, verlieh die „Krone“ Punkte für Bösartigkeiten, peinliche Auftritte, Fouls, Untergriffe, fehlende Fairness usw. Und das sehr knappe Kopf-an-Kopf-Rennen mit der FPÖ - am Ende stand es sechs zu fünf - gewann der ehemalige Vizekanzler.

740 Euro für Reparaturen bezahlt
Kaum ist diese Aktion beendet, tauchen schon wieder neue Schlagzeilen über die Straches auf: So berichtet die Wiener Gratiszeitung „Heute“ aktuell, dass Straches Ex-Leibwächter Luxusuhren - es soll sich dabei um Modelle der Marke Rolex handeln - seines ehemaligen Chefs richten lassen sollte. Bezahlt wurden die Reparaturen in Höhe von 350 und 390 Euro durch Parteigelder. So gehe es jedenfalls aus Abhörprotokollen der Polizei hervor.

In der Causa gibt es aber noch ein weiteres Detail, und das rückt wiederum Straches Ehefrau Philippa in den Mittelpunkt der Geschehnisse. So soll Philippa höchstpersönlich für die Zerstörung der Uhren verantwortlich gewesen sein. Im Streit mit ihrem Ehemann habe sie diese laut Bericht „mutwillig“ kaputt gemacht.

Bislang dementierte Strache jegliche Vorwürfe, Parteigelder unrechtmäßig verwendet zu haben. Doch auch ein weiterer Fund im Konvolut der Spesenabrechnungen sorgt nun für Aufsehen. So soll die Polizei in einem Kuvert im früheren Büro Straches eine Abrechnung für einen Leichenschmaus in einem Lokal nahe Korneuburg, in dem ein weiterer Security-Mitarbeiter der Straches Stammgast gewesen ist, gefunden haben. Laut einem Bericht des „Standard“ hatten allerdings weder die Verstorbene noch die Angehörigen etwas mit Strache oder der FPÖ zu tun ... Die Ermittlungen laufen.

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