Nach den beiden tödlichen Lawinenabgängen am vergangenen Wochenende erklärt der steirische Alpenvereins-Chef Norbert Hafner, warum gerade wenig Schnee so gefährlich ist – und Warnstufe 3 oft unterschätzt wird.
„Krone“: Was waren Ihre ersten Gedanken, als Sie von den schweren Lawinenabgängen am Wochenende erfahren haben?
Norbert Hafner: Paradoxerweise passieren solche Unfälle oft bei geringer Schneelage. Es ist meist eine ungünstige Kombination mehrerer Faktoren: starker Wind bei wenig Schnee, der dann in gefährlichen Lagen verfrachtet wird. Genau dort sind dann die Skitourengeher unterwegs. Hinzu kommt die anhaltende Kälte: Schneebretter bleiben dadurch instabil. Bei wärmeren Temperaturen würde sich der Schnee setzen, die Auslösewahrscheinlichkeit und auch die Mächtigkeit der Lawinen wären geringer. Ein weiterer Faktor ist die Sicht – wer die Gefahr nicht erkennt, kann sie schwer einschätzen.
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