Absurde Pöbelei

Musk und Ryanair-Boss liefern sich „Idioten“-Duell

Wirtschaft
19.01.2026 17:46
Porträt von krone.at
Von krone.at

Das ist ein Kräftemessen der etwas anderen Art: Ryanair-Chef Michael O’Leary hat sich mit Elon Musk angelegt. Ein Disput über den Luftwiderstand einer Antenne eskalierte so sehr, dass der Tech-Milliardär nun mit dem Kauf der Airline droht – und sich beide derbe beschimpften.

Alles begann mit einer Absage des Ryanair-Bosses: O’Leary weigerte sich, seinen Billigfliegern Starlink-WLAN zu spendieren – wegen der zusätzlichen Antenne und dem entstehenden Luftwiderstand. Der Verbau würde mehr Treibstoff verbrauchen und den Kunden der Airline deswegen teurer kommen: „Bis zu 250 Millionen Dollar im Jahr. In anderen Worten: Einen Extra-Dollar, für jeden Passagier, den wir fliegen.“

Ryanair-Chef nennt Musk „Idiot“
Für die kurzen Flüge, die Ryanair vorwiegend anbiete, rentiere sich das nicht. Sein Unternehmen könne und wolle sich das nicht leisten – im Gegensatz zur Lufthansa-Gruppe, die künftig ihre Flotte mit Starlink aufrüsten will.

Die Absage veranlasste Musk dazu, gegen Ryanair zu sticheln. Als der Südafrikaner behauptete, dass sich O’Leary bei seiner Rechnung grob verkalkuliert hätte, platzte dem Iren der Kragen. In der Radiosendung „Newstalk“ bezeichnete er den Milliardär als „reichen Idioten“. Die Betonung liege jedoch auf „Idiot“, erklärte der Airline-Boss, der für seine direkte Art und kurze Zündschnur bekannt ist.

Musk habe vom Fliegen keine Ahnung. „Ich würde keinem Wort Aufmerksamkeit schenken, das Musk in dieser Jauchgrube namens X verbreitet.“ Das kam beim reichsten Menschen der Welt freilich mäßig gut an. Musk passte sich dem „Niveau“ nahtlos an und konterte im Stil eines trotzigen Kleinkindes: „Der Ryanair-CEO ist ein kompletter Idiot, feuert ihn.“

Musk betont finanzielle Potenz
Auf den Ratschlag eines X-Users, doch die Fluglinie zu kaufen und die Sache selbst in die Hand zu nehmen, ging Musk zudem ein Licht auf: „Gute Idee.“ Der Streit eskalierte weiter, als X am Freitag eine Störung hatte und in vielen Ländern nicht erreichbar war. Ryanair nutzte die Gelegenheit für einen spöttischen Kommentar: „Vielleicht brauchst du Wi-Fi, Elon Musk?“

Der Milliardär fuchtelte daraufhin erneut mit seiner dicken Geldbörse – und drohte wiederholt damit, die Billig-Airline als Trotzreaktion kaufen zu wollen. Er fände es zudem witzig, jemandem „namens Ryan“ die Verantwortung zu übertragen. Eine Replik darauf steht bisher aus. Wer das „Idioten“-Duell für sich entschieden hat, dürfen Sie selbst bewerten …

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