25.09.2020 11:50 |

Plus auch im August

Steirischer Tourismus trotz Corona auf Erfolgskurs

Das Juli-Ergebnis hat mit einem Nächtigungsplus von 2,1 Prozent bereits erstaunt, im August war der steirische Tourismus - trotz Corona-Einschränkungen - noch erfolgreicher: Es gab um 4,2 Prozent mehr Übernachtungen als im August 2019! Vor allem Wiener und deutsche Gäste kamen in Scharen. Doch nicht alle Regionen profitieren gleich, vor allem Graz ist weiter ein Sorgenkind.

„Österreichische Gäste sind das Rückgrat im heurigen Sommertourismus, die größte Überraschung im August sind jedoch die Gäste aus Deutschland. Im August haben sie bei den Übernachtungen bereits das letztjährige Niveau erreicht“, sagt Erich Neuhold, Geschäftsführer von Steiermark Tourismus. Auch die Wiener sorgten mit einem deutlichen Plus von 69.200 Nächtigungen für Freude bei den Beherbergungsbetrieben.

Graz ist Sorgenkind
In Summe gab es 1.884.900 Übernachtungen, das sind 76.500 mehr als im Jahr zuvor. Besonders beliebt waren gewerbliche Ferienwohnungen (+ 22,8 Prozent) sowie private Ferienhäuser und -wohnungen (+ 14,5 Prozent).  Den größten Zuwachs verzeichneten die Regionen Süd- und Weststeiermark (+ 23,8 Prozent), Thermen- und Vulkanland (+ 10,7 Prozent) und Schladming-Dachstein (+ 10,6 Prozent). Nach wie vor schwer angeschlagen ist der Städtetourismus: In der Region Graz betrug der Rückgang 26,2 Prozent!

Leicht rückläufig ist noch die Zahl der Ankünfte: Im August kamen 552.000 Gäste in die Steiermark (6400 weniger als ein Jahr zuvor), sie blieben im Schnitt aber länger.

Sommer dennoch mit kräftigem Minus
Die guten Zahlen im Juli und August können das bittere Ergebnis von Mai und Juni aber noch nicht ausgleichen, die „Minuskurve“ flacht sich aber ab: Die vier Monate zusammengerechnet liegt der Rückgang bei den Gästeankünften nun bei knapp 25 Prozent, bei den Nächtigungen bei 18 Prozent. Ohne Graz wären die Zahlen weniger dramatisch. Vor allem ausländische Gäste kamen viel weniger in die Grüne Mark.

Positiver Ausblick auf den Herbst
Wie geht es weiter? „Für den Herbsttourismus inklusive der Herbstferien Ende Oktober bis Anfang November und darüber hinaus bleiben wir zuversichtlich. Wir halten uns die Daumen für stabiles Wetter, damit die Steiermark in allen Farben zwischen Lärchengelb und Weinblattrot leuchten kann“, so Neuhold. Besonders herausfordern wird dann der Winter - am Donnerstag wurden von der Regierung ja die „Spielregeln“ in den Skigebieten vorgestellt.

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