16.09.2020 10:00 |

Grünkohl & Co.

Steirische Superfrüchte direkt vor der Haustür

Chiasamen, Acai- oder Gojibeeren - manche von uns können die Namen diverser Superfoods, die oft genug auch eine weite Reise hinter sich haben, bevor sie bei uns landen, nicht einmal richtig aussprechen. Bei steirischen Supergenüssen ist das leichter: Buchweizen, Gartenbohne, Hagebutten! Das Interesse daran ist groß.

Der Botanische Garten der Grazer Uni lud zum Thema „Regionale Superfoods“ zum Brunch - und die Nachfrage an den Führungen durch die spektakuläre Pflanzenwelt ist enorm. Schließlich handelt es sich bei den Gewächsen um wertvolle Vitamin- und Mineralstoffbomben, die direkt vor unserer Haustür gepflanzt werden können.

Beispiele aus dem schönen Botanischen Garten:

Lein: eine der ältesten Kulturpflanzen, deren Samen - Leinsamen - reich an Ballaststoffen und gepresst eine hochwertige Quelle ungesättigter Fettsäuren sind.

 Kohlgewächse, wie zum Beispiel Grün- oder Palmkohl: Sie sind ganz besonders reich an Vitamin K und Kalzium, Grünkohl ist zudem frosthart und kann über den ganzen Winter geerntet werden.

 Portulak: Das wertvolle Wildgemüse ist ein wenig in Vergessenheit geraten, wurde aber schon im alten Ägypten als Gemüse- und Heilpflanze genutzt. Darin sind Kalzium, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Hagebutten: Das sind die Früchte verschiedener Wildrosenarten; sie gelten als Vitamin C-Bomben schlechthin. Sie übertreffen laut den Experten vom Botanischen Garten dahingehend sogar die Zitrusfrüchte oder gehypte Exoten wie die Acerola-Kirsche.

 Gartenbohne: Die Hülsen und Samen stecken voller Eiweiß, was die wärmeliebende Kulturpflanze zu einem wertvollen Proteinspender macht.

Buchweizen: Findet sich seit dem 14. Jahrhundert in unseren Gärten, war bis ins 19. Jahrhundert sogar Grundnahrungsmittel für einen großen Teil der Bevölkerung! Gilt als stärkehaltige, glutenfreie Alternative zu Getreide, hat viel Eiweiß und die Vitamine B und E.

 Amaranth: Ist in der Gemüsevariante als „Roter Heinrich“ bekannt, als Körneramaranth wird er Inkaweizen genannt. Da steckt viel gutes Eiweiß und in den Samen Mineralstoffe drin.

Die Pflanzen kann man täglich von 8 bis 14.30 Uhr im Botanischen Garten anschauen. Am Samstag gibt es eine Sonderführung, dafür ist eine Anmeldung nötig: Infos unter 0 316/380-5651.

Christa Blümel
Christa Blümel
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