02.09.2020 09:47 |

851.300 Todesopfer

Weltweit mehr als 25,6 Millionen Corona-Infizierte

Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur Reuters sind weltweit mehr als 25,6 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert und 851.300 an oder mit Covid-19 verstorben. Die USA bleiben mit über sechs Millionen Fällen und mehr als 183.000 Todesopfern das am stärksten betroffene Land der Welt, gefolgt von Brasilien, Indien und Russland. Unterdessen gab die US-Regierung bekannt, dass sie eine Teilnahme an der weltweiten Impfinitiative Covax ablehne.

Die internationale Initiative hat es sich zum Ziel gesetzt, einen fairen weltweiten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen zu garantieren. Die USA begründeten ihre Entscheidung damit, dass sie sich nicht durch multilaterale Projekte einschränken ließen, die unter dem Einfluss „der korrupten Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Chinas“ stünden, hieß es in einer Erklärung aus dem Weißen Haus.


USA im Juli aus der WHO ausgetreten

Covax wird federführend von den Impfallianzen Gavi und Cepi und von der WHO getragen. Die USA waren im Juli aus der WHO ausgetreten. Präsident Donald Trump warf der in Genf ansässigen Organisation vor, zu spät über die Gefahr des Coronavirus informiert zu haben und unter der Kontrolle der Regierung in Peking zu stehen. Die EU hatte die Impfstoff-Allianz erst Ende August mit 400 Millionen Euro unterstützt.

Mehrere Dutzend Länder haben bisher Interesse an einer Covax-Kooperation gezeigt. Das Programm umfasst mehrere Impfstoffkandidaten. Sobald ein Präparat sich als effektiv und sicher herausgestellt hat, sollen bis Ende 2021 zwei Milliarden Impfdosen hergestellt werden.

Die WHO hatte kürzlich vor nationalen Alleingängen beim Kampf gegen das Coronavirus gewarnt und an alle Länder appelliert, mehr Geld in die Covax-Initiative zu investieren.

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