Krise zum Trotz

KEBA-Chef ist jetzt auch Stimmungsmacher

„Jeder kämpft mit der Situation. Wir wissen nicht, was sein wird und wie lange die Phase anhält. Aber ich bin ein optimistischer Mensch und habe eine positive Grundhaltung“, sagt KEBA-Chef Gerhard Luftensteiner. Mut macht den Linzern die Umsatzentwicklung 2019/20: Da gab’s ein Plus auf 373,5 Millionen Euro.

Eine stark verbesserte Stimmung zeichnet der aktuelle Geschäftsklimaindex des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo aus München - diese Trendwende nach den schwierigen Corona-Wochen teilte Gerhard Luftensteiner gestern gleich in seinem internen Blog bei der KEBA. „Ich bin jemand, der positive Signale sieht und sie aufnimmt“, betont der Vorstandschef des von Linz aus agierenden Automations-Experten, der mittlerweile weltweit 1732 Mitarbeiter beschäftigt, rund 900 davon in Österreich. Etwa ein Drittel der in unserem Land tätigen KEBA-Belegschaft ist aktuell noch in Kurzarbeit.

„Will ein Rädchen sein“
„Ich sehe keinen Grund, warum die Wirtschaft nicht nach oben gehen sollte“, sagt Luftensteiner, der sich als „optimistischen Menschen“ beschreibt und betont, wie wichtig es ist, dass die Stimmung bei den Menschen nach der Ausnahmesituation wieder nach oben geht: „In der Innenstadt einen Kaffee zu trinken, ist ein Teil davon, wie die Stimmung wieder nach oben gehen kann. Ich will ein Rädchen davon sein“.

„Logistik extrem gefragt“
Während die KEBA-Produktion in China drei Wochen stillstand, lief sie in Europa durchgehend. Die Nachfrage nach Innovationen bei Geld-Automaten, Lösungen für die E-Mobilität und Übergabestationen von Paketen ist gut. „Gerade die Logistik ist extrem gefragt“, berichtet Luftensteiner. 2019/20 steigerten die Linzer den Umsatz auf 373,5 Millionen Euro.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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Donnerstag, 13. Mai 2021
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