28.07.2010 00:03 |

Finale im Visier

Österreichs Teams sind heiß auf den Grand Slam

Lasst die Sandspiele beginnen! Am Mittwoch ist beim Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt der Damen-Hauptbewerb gestartet. Nach dem zweiten Platz am Sonntag in Marseille streben Doris und Stefanie Schwaiger aus Niederösterreich nun einen Platz unter den besten Fünf an. Jubeln durfte am Dienstagabend die Kärntnerin Kerstin Pichler. Gemeinsam mit Conny Rimser überstand sie die Quali für den Hauptbewerb. "Unser erster internationaler Erfolg - und das in Klagenfurt", freute sich Pichler.

Die österreichischen Teams sind bestens für den Beachvolleyball Grand Slam in Klagenfurt gerüstet. Die Schwaiger-Schwestern haben in Marseille alle überrascht, mussten erst im Finale den Brasilianerinnen Antonelli/Talita den Vortritt lassen. "Wir kommen jetzt mit einem großen Selbstbewusstsein nach Klagenfurt und wollen unter die ersten Fünf kommen", so Doris Schwaiger.

Eine heiße Bank sind auch Sara Montagnolli und Babsi Hansel, die in Marseille erst im Halbfinale scheiterten und sich in Klagenfurt natürlich pudelwohl fühlen. Hier haben sie im Vorjahr mit Platz vier für die große Sensation gesorgt - und somit Organisator Hannes Jagerhofer zum Strip beim Stephansdom gezwungen (siehe Infobox).

Mellitzer nach Fingerbruch wieder fit
Am Donnerstag starten die Männer in den Hauptbewerb. Grünes Licht gibt es zum Glück für Matthias Mellitzer! Nach seinem Fingerbruch kann er in Klagenfurt wieder mit Partner Clemens Doppler antreten. Er will in der "Sandkiste" in Klagenfurt seinen Finger mit Schiene und Tape fixieren und zumindest unter die Top Ten.

"Die Vorbereitung war nicht optimal, aber mit guten Spielen kann man das schaffen", war Mellitzer zuversichtlich. Doppler freut sich "wie jedes Jahr" auf Klagenfurt. "Die eine Woche ist sehr wichtig, um sich zu präsentieren. Unser Ziel ist es, an die Erfolge von früher anzuknüpfen", so Doppler.

Gosch und Horst haben Finale im Visier
Österreichs Topfavoriten sind aber einmal mehr Flo Gosch und Alex Horst. Beide haben sich einen Platz unter den Top fünf vorgenommen. Horst baut vor allem auf die Unterstützung der Fans: "Das letzte Turnier haben wir sehr gut gespielt. Wenn wir hier in Klagenfurt mit den Fans im Rücken auch so gut spielen, sind wir am Sonntag im Finale dabei."

Aus Kärntner Sicht ruhen alle Hoffnungen auf den Klagenfurter Xandi Huber und dessen Spielpartner Robin Seidl. Beide wollen in der Sandkiste am Wörthersee eine Talentprobe abgeben.

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