10.03.2020 09:40 |

Oft unentdeckt

Schleichende Gefahr Diabetes

Etwa 600.000 Österreicher sind von hohen Zuckerwerten betroffen, aber jeder zweite ist ahnungslos. Die Spätfolgen können dramatisch sein. 

Bleibt die Behandlung aus, drohen  Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Schlaganfall, Netzhautschäden bis hin zur Erblindung sowie Nierenversagen Weltweit sind 463 Millionen Menschen zuckerkrank, hierzulande mehr als eine halbe Million, wie auf der Apothekertagung in Schladming (Stmk.) berichtet. Neue Arzneimittel senken das Risiko für Spätfolgen.

Die Zahl der Neuerkrankungen wird in den kommenden 20 Jahren um 15% zunehmen! Nur einer von zwei Betroffenen weiß von seinen erhöhten Zuckerwerten. Die Österreicher können sich offenbar schwer bei Schnitzel und Torten einschränken. Damit verbundenes Übergewicht, zu wenig Bewegung sowie genetische Faktoren befeuern die Entstehung von Typ-2-Diabetes weiter. Mit entsprechender Lebensstiländerung ließen sich viele Erkrankungen vermeiden.

Was Medikamente betrifft, hat es in den vergangenen Jahren zahlreiche Neuerungen gegeben, wie der Wiener Diabetologe OA Dr. Helmut Brath ausführte. Die Zuckerwerte zu senken, war früher vorrangig. Heute steht die Verhinderung von Spätkomplikationen im Vordergrund. Dazu tragen die modernen Arzneien bei. So können z. B. bestimmte Wirkstoffe die Wiederaufnahme von Zucker in die Nieren verhindern und damit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verringern.

Eva Rohrer, Kronen Zeitung 

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