24.02.2020 14:30 |

75 Delegierte vor Ort

Europäischer eSports-Verband in Brüssel gegründet

Stefan Baloh, Präsident des eSport-Verband Österreich unterzeichnete heute in Brüssel die Gründungsdokumente der European eSport-Federation (EEF). Die Funktionäre des ESVÖ trafen heute mit rund 75 weiteren Delegierten aus 23 europaweiten, nationalen eSports-Verbänden zusammen, um gemeinsam im Europäischen Parlament in Brüssel den europäischen eSports-Verband zu gründen.

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Die Gründung der European eSports Federation geht aus einem langjährigen Bestreben mehrerer europäischer Staaten und deren nationalen eSport Verbände nach einem gemeinsamen, verbindenden Verband hervor. Nach der Bildung eines Gründungskomitees, haben die Mitglieder bereits 2019 die Errichtung des europaübergreifenden Verbands vorbereitet. Der belgische eSports Verband BeSF setze sich schließlich für die Aufstellung des Verbands im Europäischen Parlament ein.

Zum Zeitpunkt der Gründung des EEF sind 23 E-Sport Verbände als Gründungsmitglieder eingetragen. Der ESVÖ ist damit bereits zum zweiten Mal Mitbegründer eines internationalen eSport Verbandes. Bereits 2008 zählte der ESVÖ, gemeinsam mit Verbänden aus 8 weiteren Staaten, zu den ersten Mitgliedern der International eSport Federation (IeSF). „Wir freuen uns, dass wir als österreichischer Verband auch international wieder eine Vorreiterrolle einnehmen und zu den Gründungsmitgliedern der European eSport Federation zählen“, freut sich Stefan Baloh, Präsident des ESVÖ. Gemeinsam mit Manuel Haselberger, Pressesprecher des ESVÖ, Marko Fritz, Board Vorsitzender des ESVÖ und Urim Bajrami, Legal Board Lead des ESVÖ reiste er dafür nach Brüssel zur Unterzeichnung der Gründungsdokumente.

Große Pläne für den eSport in Österreich
Die Hauptziele des EEF sind die internationale Vernetzung der diversen nationalen Verbände, die Schaffung von europäischen Verbandsmeisterschaften, der Ausbau von Beziehungen der Verbände zu Stakeholdern, eine internationale politische Interessensvertretung und die gemeinsame Annäherung an die Sportwelt. In den ersten Monaten des Bestehens des Verbands wird dazu die Niederlassung am Verbandsstandort Brüssel aufgebaut und ein kontinuierlicher Einkommensstrom generiert.

„Gerade in der Anfangsphase des Europaverbands wird Österreich stark vom vernetzenden Charakter der Institution profitieren. In weiterer Folge freuen wir uns natürlich, wenn der ESVÖ österreichischen eSportlerinnen und eSportlern die Teilnahme an europaweiten Turnieren und Meisterschaften ermöglichen wird“, erklärt Baloh abschließend.

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