11.02.2020 12:06 |

Opernball-Stress

Immer noch! Lugner sucht weiter nach einem Gast

Die Zeit drängt schön langsam: Nach der Absage der Skilegende Lindsey Vonn steht Richard Lugner weiterhin ohne Gast für den Opernball am 20. Februar da. 

Ein für Montagabend avisiertes Gespräch mit dem Management der geplanten Ersatzbegleitung aus Los Angeles fand jedenfalls nicht statt. „Die haben gesagt, dass wegen der Oscar-Nacht alle schlafen. Aber ich glaube, das war ein Schmäh“, sagte der Baumeister, der nun weiter Zittern muss.

„Lauter gute Namen“
Lugner will jetzt auch mit anderen potenziellen Gästen in Verhandlungen treten. Eine Kontaktperson, so wurde ihm versichert, verfüge gleich über eine ganze Liste von Begleitungen, die auch alle Lugner auf den Ball begleiten wollen. „Lauter gute Namen“, sagte der Baumeister.

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Lauter gute Namen.

Richard Lugner hat eine Liste

Wann und vor allem wie Lugner seine neue Begleitung präsentieren wird, ist weiter unklar. Eine geplante Pressekonferenz am Mittwoch dürfte es aber „eher nicht“ geben.

Tradition seit 1992
Richard Lugner ist berühmt für seine Ballbegleitungen. Seit 1992 ziert Prominenz aus aller Welt die Seite des Baumeisters, wenn dieser mit Zylinder und Frack in die Wiener Staatsoper geht, um dem Ball der Bälle in einer Loge beizuwohnen. Der Premierengast war 1992 der „sehr problemlose“ Harry Belafonte. Im Jahr darauf zeigte er sich mit Joan Collins. Dann kamen Ivana Trump und Sophia Loren. Letzere brachte den Baumeister richtig zum Schwärmen: „Sie war eine echte Dame“.

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Sie war eine echte Dame.

Richard Lugner über Sophia Loren

Skandalös endete der Opernball-Besuch mit US-Sängerin Grace Jones 1996. Von dieser hieß es im Nachhinein, sie hätte Lugners Loge für ein amouröses Abenteuer mit ihrem jungen Lover zweckentfremdet. Nicht weniger Aufmerksamkeit bekam 1997 der Auftritt von Sarah „Förtschi“ Ferguson.

Kardashians „Albtraum“
Ebenfalls zu Gast hatte Lugner Schauspielerin Jacqueline Bisset, „Baywatch“-Star Pamela Anderson und US-It-Girl Paris Hilton. 2011 hätte Lugner beinahe keine Loge bekommen, weil er mit Silvio Berlusconis „Bunga Bunga“-Girl Ruby Rubacuori auftauchte. Kim Kardashian war 2014 da und würde wohl nie wieder kommen. Sie sprach im Nachhinein von einem „echten Albtraum“. 

Die letzten Jahre waren vergleichweise harmlos: 2016 kam Brooke Shields, 2017 Goldie Hawn und 2018 Melanie Griffith. Auch mit seinem Stargast 2019 war der 87-Jährige hochzufrieden. Das ehemalige australische Top-Model Ellen Macpherson war laut Lugner „freundlich, unkompliziert und pünktlich.“ 

Vonn-Absage auf Twitter
In diesem Jahr hätte ursprünglich Skistar Lindsey Vonn antanzen sollen. Diese sagte ihre Teilname aber im Jänner über Twitter ab. „Hey Leute, wollte euch nur wissen lassen, dass ich nicht in die Wiener Oper gehen werde. Hatte letzte Woche eine tolle Zeit in Österreich und freue mich auf meinen nächsten Besuch“, ließ die 35-Jährige wissen. Lugner erklärte die Absage danach mit rechtlichen Problemen. 

Couture Salon 2020
Ob Lugner nun mit oder ohne Gast kommt. In der Wiener Staatsoper macht sich bereits alles bereit für den Ball der Bälle, der in diesem Jahr ganz im Zeichen der Königin der Nacht steht. 

Die Tänzerinnen der Wiener Staatsoper haben sich mittlerweile beim Couture Salon 2020 ihre Ballroben ausgesucht und wollen sich „königlich amüsieren und viel Spaß haben“, wie sie im Video verraten.

So fesch sind die Königinnen der Opernball-Nacht:

Letzter Ball für Mexer und Großbauer
Für Dominique Meyer wird es der letzte Opernball als Chef der Oper sein. Auch die Opernball-Organisatorin Maria Großbauer macht nach dem Ball am 20. Februar nicht mehr weiter. Unter Debütanten findet sich heuer mit zwei Damen erstmals ein gleichgeschlechtliches Paar. Die Tiaren der Debütantinnen wurden von Christian Lacroix entworfen. Bei der Eröffnung des 64. Opernballs singen die Sopranistin Aida Garifullina sowie der Startenor Piotr Beczala. Spannendes Detail: In der Bar brauchen die Gäste dieses Mal ein Codewort.

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