17.01.2020 20:50 |

Vorsichtsmaßnahme

AUA-Flüge nach Teheran bis 28. März ausgesetzt

Da die Lage für den Luftraum rund um den Flughafen in Teheran weiterhin als unsicher eingeschätzt wird, haben die AUA und der deutsche Mutterkonzern Lufthansa beschlossen, bis 28. März nicht in die iranische Hauptstadt zu fliegen. Ein zuvor bis 20. Jänner verhängter Stopp wurde somit am Freitag um mehr als zwei Monate verlängert.

Austrian Airlines Security evaluiere gemeinsam mit der Lufthansa Group Security sowie nationalen und internationalen Behörden weiterhin die Lage und werde zu gegebener Zeit entscheiden, ob und wann die Iran-Flüge wieder durchgeführt werden können, hieß es seitens der AUA.

Die Streichung der Flüge nach Teheran war eine Reaktion auf den versehentlichen Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs am 8. Jänner inmitten der militärischen Konfrontation zwischen den USA und dem Iran. Zunächst hatten die iranischen Behörden tagelang von einem technischen Defekt gesprochen. Erst später hatte der Iran dann eingeräumt, für den Absturz des Passagierflugzeugs mit 176 Opfern verantwortlich zu sein.

Ayatollah spricht von „schmerzlichem Unfall“
Der „Flugzeugabsturz“ sei ein „schmerzlicher Unfall“ gewesen und habe die Iraner erschüttert, sagte Ayatollah Ali Khamenei während seiner Freitagspredigt, der ersten seit Jahren übrigens. Die iranische Führung steht wegen ihres Umgangs mit der Katastrophe auch im eigenen Land erheblich unter Druck. In den vergangenen Tagen gab es immer wieder wütende Proteste.

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