17.01.2020 13:37 |

Datenleck

Adressen und Sexvorlieben von Pornostars im Netz

Hacker haben das wohl größte Datenleck der Pornobranche entdeckt. 875.000 Daten, darunter Wohnadressen, Ausweise und Informationen über sexuelle Orientierung, waren für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Entdeckt wurde das Datenleck zufällig von der IT-Sicherheitsfirma vpnMentor während eines Scans von Amazons Cloud-Speicher. Diese gelten normalerweise als sicher, warum die Daten im konkreten Fall jedoch öffentlich sichtbar waren, ist bislang nicht bekannt.

Betroffen sind 4723 Darsteller und Darstellerinnen aus aller Welt, darunter laut Informationen der „Bild“ auch Deutschland, die für die Firma Pussycash gearbeitet haben. Sie betreibt verschiedene Erotik-Webseiten wie das Webcam-Portal ImLive.com. Partner-Websites sind BeNaughty, XTube und PornHub.

Laut vpnMentor wurden sowohl die Eigentümer als auch Amazon über das Leck informiert. Inzwischen sei es geschlossen.

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