20.01.2020 06:00 |

„Krone“-Ombudsfrau

Airline ließ Leser Monate auf Entschädigung warten

Bei ihrem Tunesien-Urlaub im Frühling des Vorjahres musste ein Ehepaar aus der Steiermark bei der Hin- und Rückreise stundenlange Flugverspätungen in Kauf nehmen. Dem nicht genug, hieß es für die Leser dann noch, monatelang auf eine Entschädigung zu warten!

Überpünktlich waren Cornelia und Helmut L. vergangenen April am Wiener Flughafen erschienen, um für knapp eine Woche auf Urlaub ins tunesische Hammamet zu reisen. Alles andere als pünktlich war jedoch das Flugzeug der Fluglinie Tunisair, das die beiden Steirer nach Tunis fliegen sollte. „Nachdem der Abflug mehrere Male verschoben wurde, sind wir in Wien mit sieben Stunden und 15 Minuten Verspätung weggeflogen. Vor Ort angekommen, mussten wir dann auch noch lange warten, bis wir in einem Transferbus zum Hotel fahren konnten“, schilderte das Ehepaar. Die paar Tage Erholung in dem nordafrikanischen Badeort waren schnell wieder dahin, als es um die Heimreise ging.

Entschädigung zugesagt, aber monatelang nicht bezahlt
„Bereits als wir am Flughafen angekommen sind, stand auf der Anzeigetafel eine Verspätung von vier Stunden“, so die verärgerten Urlauber weiter. Nach einem mehrmaligen Wechsel des Abfluggates und weiteren Verschiebungen ging es schließlich wiederum mit siebenstündiger Verspätung Richtung Wien. Zu Hause forderten die L.s dann von der Fluglinie eine Entschädigung. Weil die zwar zugesagt, aber über Monate hinweg nicht bezahlt wurde, baten die Leser letztlich die Ombudsfrau um Hilfe.

Und siehe da: Nachdem wir uns an die Tunisair gewandt haben, passierte ein kleines Wunder. „Endlich haben wir die uns versprochene Entschädigung erhalten“, schrieb Familie L. erfreut der „Krone“.

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