Die Chilenen, in der Südamerika-Qualifikation hinter Brasilien auf Rang zwei, waren von Anpfiff weg darauf aus, den bis dato mickrigen Torschnitt und Unterhaltungsfaktor der WM aufzupolieren. Teamchef Marcelo Bielsa ließ überraschend Matias Fernandez und Jorge Valdivia und somit zwei Spielgestalter beginnen. Und das Konzept des Argentiniers, den sie "El Loco" ("Den Verrückten") nennen, ging voll auf.
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Die Chilenen präsentierten sich spielfreudig und gefährlich. Vor allem wenn Alexis Sanchez, nicht nur aufgrund seiner Übersteiger quasi der Cristiano Ronaldo Chiles, den Ball hatte, brannte es im Strafraum der Honduraner meist lichterloh. Die Führung Chiles war nur eine Frage der Zeit und gelang hochverdient in der 34. Minute. Mauricio Isla spielte den Ball von der rechten Seite zur Mitte, der Rettungsversuch von Sergio Mendoza traf Beausejour und landete im eigenen Tor.
Nur eine Halb-Chance für Honduras
Honduras wurde nur einmal vor der Pause relativ gefährlich, ein Freistoß von Ramon Nunez wurde sichere Beute von Goalie Claudio Bravo (45.). Der Underdog lief zwar deutlich mehr als die Chilenen (14 km mehr), allerdings nur, weil man dem Ball und dem Gegner meist hinterherlaufen musste. Vom Verwalten des knappen Vorsprungs hielt Chile lange Zeit nichts, stattdessen drückte man vehement auf die endgültige Entscheidung.
Doch Sanchez (62.), Waldo Ponce (64./sensationelle Parade von Torhüter Noel Valladares) und Vidal (76.) vergaben dicke Chancen. Vielleicht lag es auch daran, dass Chiles Top-Angreifer Humberto Suazo verletzungsbedingt nicht mitwirken konnte.
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