07.11.2019 10:31 |

Gesundheitsrevolution

Großbritannien bietet bald DNA-Tests für Säuglinge

Der britische Gesundheitsdienst NHS will ab dem kommenden Jahr DNA-Tests für Neugeborene anbieten. Mithilfe der Tests könnten Erbkrankheiten und Gesundheitsrisiken schon kurz nach der Geburt erkannt werden, berichtete die Tageszeitung „The Times“ am Mittwoch. Dadurch könnten etwa gefährliche Krankheiten wie Epilepsie oder Mukoviszidose frühzeitig behandelt und damit abgeschwächt werden.

„Das sind großartige Neuigkeiten“, schrieb Gesundheitsminister Matt Hancock auf Twitter. „Überlegt nur, wie viele Leben gerettet werden können, wenn wir unsere genetischen Risiken kennen.“ Nach Angaben der „Times“ kommen in England und Wales rund 3000 von insgesamt 660.000 neugeborenen Kindern jährlich mit „behandelbaren, früh auftretenden Krankheiten“ auf die Welt. Großbritannien befinde sich „an der Schwelle einer Revolution im Gesundheitswesen“, wurde Hancock in dem Bericht zitiert.

Soll schon in drei Jahren flächendeckend verfügbar sein
Zunächst werde im kommenden Jahr eine Probephase anlaufen, schrieb die „Times“ unter Berufung auf den Gesundheitsdienst. Sei das Pilotprojekt erfolgreich, könnten die Tests innerhalb der nächsten drei Jahre flächendeckend verfügbar sein.

Schlüsselrolle im Wahlkampf
Die Gesundheitspolitik, insbesondere der unter Ineffizienz und Geldmangel leidende NHS, spielt neben dem Brexit eine Schlüsselrolle im anlaufenden Wahlkampf vor der Parlamentswahl am 12. Dezember.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen