15.09.2019 06:00 |

Die große Studie

Liebe Politiker, diese Probleme müsst ihr lösen!

Wie geht es den Österreichern aktuell? Was bewegt das Land wirklich, was brauchen die Menschen? Wir wollten es vor der Wahl ganz genau wissen - und haben die Politiker auch damit konfrontiert. Das Ergebnis lesen Sie ab heute in unserer täglichen „Krone“-Serie.

Wie geht es 30-jährigen Österreichern, wenn sie an ihre Pension denken? Wie viel Geld bleibt Familien monatlich zum (Über-)Leben? Wie ist die Stimmung im Land derzeit? Und wie viel Vertrauen in unsere Politik ist nach dem Ibiza-Video, Schredder-Affären und Parteispenden-Skandalen übrig?

1500 Österreicher befragt
Die „Krone“ wollte es vor der Wahl ganz genau wissen - und zwar von den Österreichern selbst. In unserem Auftrag führte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Integral landesweit eine Umfrage durch: 1500 Österreicher ab 14 Jahren nahmen teil.

Allgemeine Stimmung eher positiv
Fragt man nach der allgemeinen Stimmung in unserem Land, überwiegt trotz vieler politischer Gewitter der Sonnenschein. Drei von vier Österreichern sehen ihre eigene Zukunft sehr oder eher positiv. Vor allem die Generation 70+ blickt den kommenden Jahren optimistisch entgegen, während sich die unter 29-Jährigen dazu eher kritisch äußern. Diese Skepsis gründet auf den sinkenden Jobchancen trotz guter Bildung, auf Wohnungsproblemen, aber auch auf Unsicherheiten, was die eigene Altersversorgung anbelangt.

Zukunft des Landes: Volksseele gespalten
Doch was die Zukunft unseres Landes und unserer Gesellschaft anbelangt, ist die Volksseele eher zwiegespalten: Nur jeder Zweite ist hier optimistisch.

1.) Lohn für ehrliche Leistung
Bei den wichtigsten Themen sind sich die Österreicher aber einig: Lohn für ehrliche Leistung - dieses Bedürfnis steht für die Menschen in unserem Land an erster Stelle. 85 Prozent wollen, dass unsere Politiker stärker auf ein ausgewogenes Verhältnis achten.

2.) Leistbares Wohnen
Auf Platz zwei der dringendsten Anliegen liegt leistbares Wohnen. In den Augen vieler Menschen sind die Kosten für die eigenen vier Wände zu hoch.

3.) Objektivität der Medien
Schön auch für uns als „Krone“ zu wissen: Die Objektivität der Medien ist den Österreichern das drittwichtigste Gut. In Zeiten der Ibiza-Affäre gaben 84 Prozent an, unabhängiger Journalismus sei wichtiger denn je.

Die weiteren Punkte der „Top Ten“ (siehe Grafik oben), bei denen die Österreicher Handlunsgbedarf sehen: Vereinbarkeit von Beruf und Familie, finanzielle Unterstützung für Familien, Finanzierung von Betreuung und Pflege, Erschließung neuer Bereiche am Arbeitsmarkt, Lehrpläne an Schulen, Kontrolle von Parteifinanzen und Datenschutz.

Die komplette Umfrage und zahlreiche spannende Details präsentieren wir Ihnen täglich bis zum Wahltag am 29. September.

Spitzenkandidaten mussten Lösungen auf den Punkt bringen
Natürlich lassen wir die politischen Entscheidungsträger nicht aus: Wir haben die sechs Spitzenkandidaten mit den Antworten der Österreicher konfrontiert. In einem Fragebogen mussten sie zu den wichtigsten Themen Stellung nehmen. Und es auch auf den Punkt bringen - denn der Platz zum Ausfüllen war begrenzt.

Wer zum Wohle des Klimaschutzes auf seine Dienstlimousine verzichten würde, auf wie vielen Quadratmetern die Kanzleranwärter privat leben und wie viel Geld sie einer vierköpfigen Familie zugestehen würden, verraten wir Ihnen in den nächsten Tagen. Ob die Antworten glaubwürdig sind, prüft der renommierte Politologe Peter Filzmaier für uns.

Die Spitzenkandidaten der Parteien beim Ausfüllen der Fragebögen - am Ende wurde das Cover jeweils handschriftlich signiert:

Die Umfrage: Im Zeitraum von 12. bis 25. August gab die „Krone“ eine landesweite, repräsentative Umfrage mit 1500 Österreichern ab 14 Jahren in Auftrag. Diese wurde von dem Meinungsforschungsinstitut Integral durchgeführt, das seit 30 Jahren zu den bedeutendsten Playern im deutschsprachigen Markt gehört. Schwerpunkt der Umfrage waren die Sorgen und Anliegen der Bevölkerung - als spätere Basis für einen Fragebogen, in dem die Spitzenpolitiker auf die Ergebnisse reagieren müssen. Alle Fragebogen wurden von den Kandidaten handschriftlich und persönlich ausgefüllt.

Demnächst: das Bildungssystem im „Krone“-Check. Was sich die Österreicher wirklich wünschen und welcher Spitzenkandidat seine Kinder lieber in private statt in öffentliche Schulen schickt.

Alexandra Halouska, Kronen Zeitung, und krone.at

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