Bergungsaktion:

Schwammerlsucherin verirrte sich in Felswand

Beim Schwammerlsuchen verloren sich in Hallstatt ein Ehepaar und eine 64-Jährige aus den Augen und schließlich war die Frau ganz verschwunden. Sie hatte sich in eine steile Felswand verirrt und konnte weder vor noch zurück. Schließlich kam der Polizeihelikopter, suchte, fand und barg die Verirrte.

Eine 64-Jährige suchte am Nachmittag des mit einem befreundeten Ehepaar, 59 und 63 Jahre alt, alle sind aus Hallstatt, im Bereich der Sattelalm beziehungsweise Karmoos in Hallstatt Schwammerl.

Wiedersehen scheiterte
Gegen 15:20 Uhr suchten die drei Personen getrennt im Wald und es wurde vereinbart, sich in einer Stunde wieder zu treffen. Da die 64-Jährige nach mehr als einer Stunde nicht wie vereinbart am Treffpunkt erschien, machten sich die Eheleute auf die Suche nach der Abgängigen. Das Ehepaar konnte mit der 64-Jährigen telefonischen Kontakt herstellen und forderte sie auf, an Ort und Stelle zu bleiben, denn diese konnte im Bereich einer Felswand laut ihren Angaben weder vor noch zurück.

Weitere Helfer
Von der Sattelalm beteiligten sich auch noch ein paar Personen an der Suche, doch es wurde rasch klar, dass die Frau weit vom ursprünglichen Bereich abgekommen sein musste. Der 59-Jährige setzte deshalb um 17:40 Uhr einen Notruf ab.

Polizist hörte Rufe
Kräfte vom Bergrettungsdienst Hallstatt und ein Alpinpolizist konnten gegen 18:45 Uhr im weglosen Gelände die weit entfernten Rufe von der 64-Jährigen wahrnehmen. Daraufhin wurde der Polizeihubschrauber „Libelle OÖ“ alarmiert. Via Funk und Handy gelang es, den Hubschrauber direkt zu der Verirrten zu lotsen. Zeitgleich trafen auch die Bodenkräfte bei der Frau ein und mit einem variablen Tau wurde diese erschöpft aus ihrer misslichen Lage gerettet und ins Tal geflogen.

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